Mannheim/Eppelheim. Die Würfel sind gefallen, der Kader der Rhein-Neckar Stars steht. Die Mannschaft, zu der sich der Mannheimer ERC und die Eppelheimer Eisbären zusammengeschlossen haben, startet am 4. Oktober (19 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Schwenningen in die neue Saison der Eishockey-Regionalliga Süd/West.
Nach einem mehrtägigen Try-out hat Cheftrainer James Münch sein 23-köpfiges Team benannt. Der 56-Jährige hofft, die richtige Mischung gefunden zu haben. Aus Mannheim haben neben Alexander Erdmann, dem ehemaligen DEL-Verteidiger der Adler, auch die Pagani-Brüder Sandro und Martino den "Umzug" ins Eppelheimer Icehouse mitgemacht. Die Namen von Dominik Wich, Patrick Giesder, Roy Labbé, Marc Bruns, Moritz de Raaf und Marc Lingenfelser sind den MERC-Fans ebenfalls ein Begriff. Aus Eppelheim verstärken Felix Dobler, Alexander Pankotsch & Co. das Team, von den insolventen Hügelsheimern kehrt Manuel Waibler zurück.
"Ich bin überzeugt, dass diese Truppe ihre ambitionierten Ziele erreichen kann", sagt MERC-Vorsitzender Werner Lorenz. Gegen den Schwenninger ERC, die Stuttgart Rebels, die Wölfe Freiburg, die Eisbären Heilbronn, den EV Ravensburg, die Black Hawks Bad Liebenzell, den SC Bietigheim-Bissingen und die Hornets Zweibrücken wollen sich die Stars durchsetzen und in die Oberliga-Aufstiegsrunde einziehen.
Beim mehrtägigen Vorspielen in Eppelheim hatte Münch die Qual der Wahl. 35 Jungs wollten den Sprung in den Kader schaffen. "Letztlich hat sich die Mannschaft aber fast von selbst aufgestellt", betont der Coach. "Wir setzen auf Spieler, die sich in der Vergangenheit bereits bewährt haben."
Offensive ist Trumpf
Ein konkretes Saisonziel möchte Münch, der in der ersten Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg 1978/79 selbst für den MERC stürmte und seit Jahren diverse Mannheimer Nachwuchsmannschaften trainierte, noch nicht formulieren: "Ich kenne die Liga ja gar nicht." Vom Potenzial seiner Truppe ist er aber überzeugt: "Die Mannschaft wird ihren Weg gehen und den Fans viel Freude machen. Wir haben sehr talentierte Stürmer. Sie sind schnell und verfügen über Spielwitz."
Die Etz-Brüder Mark und Eike werden nicht für die Stars die Schlittschuhe schnüren. "Es stand für mich schon fest, dass ich kürzertreten würde, bevor die Fusion unter Dach und Fach war", betont Mark Etz, der ergänzt: "Ich habe für mich keine Perspektive mehr gesehen und finde es sehr schade, dass es keine erste Herrenmannschaft des MERC mehr gibt." Den Traum von der Oberliga, der mittel- bis langfristig anvisiert werden soll, hält der 28-jährige Mannheimer für utopisch: "Wenn die Adler so ein Konstrukt wie die Berliner Eisbären aufbauen wollten, hätten sie das schon längst getan."



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. Jetzt (11.10., 19 Uhr, Icehouse) warten die Rebels aus Stuttgart auf uns. Die Mannschaft braucht UNSERE Unterstützung! Gehen wirs an!!!


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