Tripcke im Express:
http://www.express.de/sport/eishocke...4/-/index.htmlWir haben vor einigen Wochen noch gedacht, sie seien auf einem guten Weg, aber jetzt hat wohl die Wirtschaftskrise noch mal voll durchgeschlagen.
Tripcke im Express:
http://www.express.de/sport/eishocke...4/-/index.htmlWir haben vor einigen Wochen noch gedacht, sie seien auf einem guten Weg, aber jetzt hat wohl die Wirtschaftskrise noch mal voll durchgeschlagen.
Zuschauerschwund ist für mich ein Unwort.
Die Kinos jammern es kommt keiner.
Die Gastronomie jammert es kommt keiner.
Jeden Tag jammert ein anderer das keiner mehr kommt.
Es scheint so, als ob alle daheim bleiben würden. Offensichtlich ist es gerade Hip zu sagen, wir haben einen Zuschauerschwund. Aber, und hier kommt das entscheidende: Wer auf hohe Zuschauereinnahmen angewiesen ist, hat prinzipiell etwas falsch gemacht. Wer gute/viele Sponsoren hat, kann auch mit weniger Zuschauern kalkulieren.
Wenn man eine Halle mit 13000 Zuschauern hat, und für die Kostendeckung des Etats 7000 Zuschauer braucht, und 5000 Dauerkarten verkauft hat, dann muss man nur noch 2000 zahlende Zuschauer mobilisieren.
Wenn man eine Halle mit 13000 zuschauern hat und und für die Kostendeckung des Etats 11000 Zuschauer braucht und 2000 Dauerkarten verkauft hat, dann muss man pro Spiel 9000 zahlende Kunden neu begeistern. Und dieser letzte Fall dürfte in ähnlichen Dimensionen bei den schwächelnden Clubs das Hauptproblem ausmachen.
Ob man jetzt den zahlenden Eventbesucher als die Wurzel allen Übels ausmachen kann, oder die Wirtschaft, die die (kapital-/Personen-)Gesellschaft nicht ausreichend unterstützt, mag jeder für sich selbst entscheiden.
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