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Thema: 8.1.10 Straubing Tigers - Adler Mannheim 5:3 (Spielberichte)

  1. #1
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    8.1.10 Straubing Tigers - Adler Mannheim 5:3 (Spielberichte)

    Adler Mannheim.de

    Straubing Tigers vs. Adler Mannheim 5:3 (2:1, 1:0, 2:2)
    Adler verlieren in Straubing 3:5


    Der 5:3-Erfolg gegen Ingolstadt am vergangenen Dienstag hatte für die Adler nicht die erhoffte Wirkung. In Straubing verloren die Adler 3:5 und kommen somit nicht von der Stelle. Justin Papineau, Pascal Trepanier und Scott King trafen für die Adler.

    Ohne Fred Brathwaite, der gerade in Straubing drei seiner besten Spiele im Trikot der Adler gemacht hat, traten die Adler bei den Tigers an. Ebenfalls nicht mit dabei war Michael Hackert, der als überzähliger Akteur nur zuschauen konnte. Zu allem Überfluss verloren die Alder dann in der vierten Minute auch noch Frank Mauer, der nach einem Zusammenprall mit Straubings Peter Flache mehrere Minuten regungslos auf dem Eis liegen blieb und vor Ort behandelt wurde. Die erste Diagnose lautete auf Gehirnerschütterung, weitere Untersuchungen erfolgen am Abend im Straubinger Klinikum, wo der Stürmer auch auf jeden Fall die Nacht auf Samstag verbringen wird.

    Vor diesem Zusammenprall hatte es die Adler allerdings auch schon ergebnistechnisch erwischt. In der dritten Minute traf René Röthke im Nachschuss zum 1:0 für die Hausherren. Der Schock der Kollegen nach dem Ausfall von Frank Mauer war noch einige Minuten zu spüren, woraus letztlich auch das 0:2 resultierte. Karl Stewart konnte Lukas Lang, der Brathwaite im Tor bestens vertrat, zum zweiten Mal bezwingen. Doch die Adler kämpften sich zurück ins Match und kamen in Überzahl durch Justin Papineau auf 1:2 heran.

    Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts stellte dann Chris Schmidt Straubings Flache und forderte ihn zum Fight. Die Auseinandersetzung endete nach wenigen Sekunden mehr oder weniger Remis. Beide gingen vorzeitig vom Eis. Ebenfalls 10-Minuten-Strafen kassierten im zweiten Drittel Felix Petermann und Denis Reul. Wenig ersichtlich hier die Gründe. Alles in allem spielten die Adler auf jeden Fall zu viel in Unterzahl und mussten entsprechend gegen Ende des Drittels einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. In 37. Minute traf Calvin Elfring zum 3:1.

    Als in der 45. Minute das 4:1 fiel, schien nicht mehr viel für die Adler zu sprechen, doch unmittelbar im Gegenzug nach dem Bully gelang Pascal Trepanier das 2:4, gerade mal 28 Sekunden lagen zwischen diesen beiden Treffern. In der Folge die Adler bemüht, den Druck auf Mike Bales im Straubinger Kasten zu erhöhen, doch die Aktionen wirkten zu fahrig und nicht druckvoll genug, um Straubings Defensive in Verlegenheit zu bringen. Die Gastgeber ihrerseits blieben durch Konter stets gefährlich. Lukas Lang im Tor der Adler allerdings hielt mit einigen starken Paraden sein Team im Spiel und ermöglichte es somit, dass es am Ende tatsächlich nocheinmal eng wurde. Scott King traf 50 Sekunden vor Ende zum 3:4. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Im Gegenteil, als Lukas Lang seinen Kasten verlassen hatte, war es Florian Schnitzer, der per Empty-Net-Goal das fünfte Straubinger Tor erzielte.

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Frank #80
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    Die Rheinpfalz schreibt:


    Grobe Abwehrschnitzer
    Eishockey: Adler Mannheim verlieren in Straubing 3:5


    Von Michael Bauer

    STRAUBING. Die Kälte war es nicht, die die kurze Hochphase der Mannheimer Adler gestern beim 3:5 (1:2, 0:1, 2:4) bei den Straubing Tigers schnell wieder zum Erliegen brachte. Vielmehr waren es die viel zu vielen Undiszipliniertheiten und zwei grobe Abwehrschnitzer, die für die Niederlage verantwortlich waren.

    Schon der Start war schlecht. Frank Mauer geriet nach zwei Minuten unglücklich zwischen Ramsay und Flache, knallte mit dem Kopf auf das Eis und musste weggetragen werden. Pressesprecher Matthias Fries: „Er hat eine Gehirnerschütterung und wurde für weitere Untersuchungen über Nacht im Straubinger Krankenhaus belassen."

    Dies verkrafteten die Adler erst einmal nicht. Straubing begann mit viel Speed und setzte die Adler mit hartem Körpereinsatz unter Druck. Die Folge: Zwei Fehler, die zu Gegentoren führten. Beim 0:1 durch Röthke verlor erst Nathan Robinson den Puck im gegnerischen Drittel, dann waren alle Adler in der Verteidigung völlig indisponiert. Beim 0:2 durch Stewart rutschte Lukas Lang der Puck unter dem Arm durch.

    Doch die Gastgeber leisteten sich nun erst einmal Strafzeiten und eine davon nutzten die Adler sogleich. Nachdem Straubings Goalie Bales gegen den durchgebrochenen Francois Methot noch mit Glück geklärt hatte, nutzte in der nächsten Situation Justin Papineau einen Abpraller. Die Adler waren wieder im Spiel und auch Lang war nun warm und verhinderte gegen Bassen und Röthke in der Folge das dritte Gegentor.

    Die Drei war auch gleich das Stichwort für den Start des turbulenten zweiten Drittels. Nach exakt so vielen Sekunden forderte Chris Schmidt den im ersten Drittel körperlich enorm präsenten Flache zum Fight - beide erhielten eine Spieldauerstrafe. Fast wirkte der Fight wie mit Ansage - Straubing jedenfalls war um ein körperliches Element ärmer. Allein im Mitteldrittel sammelten die Adler 61 Strafminuten. Aber Straubing wusste mit den Überzahlchancen nichts anzufangen, dafür waren die Adler bei Kontern gefährlich. Bales war aber dreimal zur Stelle - erst gegen Robinson (25.), dann gegen Marcus Kink (29.) und schließlich gegen Mario Scalzo (31.). Beim fünften Straubinger Überzahlspiel in diesem Drittel (!) traf Elfring zum verdienten 3:1.

    Im Schlussdrittel erhöhte Straubing erst durch Schönberger auf 4:1, wobei Lang allerdings klar behindert wurde, dann gelang immerhin das 2:4. Das Eigentor der Tigers wurde Pascal Trepanier gutgeschrieben. Erst in der Schlussminute gelang den Adlern durch Scott King der Anschlusstreffer zum 3:4. Dieser kam aber zu spät, Straubing gelang durch Schnitzer noch ein Empty-Net-Goal.

    So spielten sie

    Adler Mannheim: Lang - Scalco, Reul; Trepanier, Schmidt; Butenschön, Hedlund; Petermann, Pollock - Spylo, Papineau, Seidenberg; King, Methot, Robinson; Kink, Forbes, Arendt; Martinec, Beardsmore, Mauer.

    Tore: 1:0 Röthke (Ramay) 2.36, 2:0 Stewart (Meloche) 7.43, 2:1 Papineau (Trepanier)14.56, 3:1 Elfring (Mapletoft) 36.49, 4:1 Schönberger (Röthke) 44:01, 4:2 Trepanier 44:29, 4:3 King (Papineau) 59.10, 5:3 Schnitzer (Ramsay) - Strafminuten: 23 + Spieldauer Flache - 29 + je 10 Min. Disziplinarstrafe Petermann und Reul + Spieldauer Schmidt - Beste Spieler: Bales, Röthke - Trepanier, Robinson - Zuschauer: 4.267 - Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg).

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Frank #80
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    Ernüchternd

    Die Wormser Zeitung

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Ludwig
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    Mannheimer Morgen:

    Eishockey: Niederlage bei den Straubing Tigers / Mannheimer kassieren viele Strafzeiten / Torhüter Lukas Lang mit Glanzparaden

    Mauers Verletzung überschattet 3:5 der Adler


    STRAUBING. Die 3:5 (1:2, 0:1, 2:2)-Niederlage der Adler Mannheim gegen die Straubing Tigers wurde von der schweren Verletzung von Frank Mauer überschattet. Der Stürmer war in der vierten Minute Kopf voraus mit seinem ehemaligen Teamkollegen Peter Flache zusammengeprallt und regungslos liegen geblieben. Der 21-Jährige musste auf einer Bahre vom Eis gebracht werden. „Frank Mauer hat auf jeden Fall eine Gehirnerschütterung erlitten“, erklärte Adler-Pressesprecher Matthias Fries. „Im Krankenhaus werden weitere Untersuchungen gemacht. Er wird auch auf jeden Fall über Nacht dort beobachtet werden.“

    Die Partie begann schon ganz und gar nicht nach Wunsch der Kurpfälzer. Bereits in der dritten Minute waren die Tigers mit 1:0 in Führung gegangen. Schönberger hatte hinter dem von Lukas Lang gehüteten Tor genügend Zeit, um Röthke mit einem guten Pass zu bedienen. Nach der Verletzung von Mauer standen seine Kollegen sichtlich unter Schock. Forbes verlor das Bully, Stewarts Schuss durchs Gewühl fand seinen Weg in die Maschen, der Adler Schlussmann war chancenlos. Erst fünf Minuten vor der Pause gelang Justin Papineau in Überzahl der Anschlusstreffer zum 1:2.

    Der zweite Spielabschnitt war gerade drei Sekunden alt, als sich Chris Schmidt „Übeltäter“ Peter Flache vorknöpfte. Es entwickelte sich eine ordentliche Schlägerei, die Schiedsrichter Willi Schimm mit jeweils fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe ahndete. Auch in der Folge schickte der Unparteiische vor allem Adler-Spieler in die Kühlbox. Angesichts der vielen Unterzahl-Situationen stand Lang immer wieder im Mittelpunkt und zeigte sein Können. Der 23-Jährige kam erneut für den angeschlagenen Freddy Brathwaite zum Einsatz und verhinderte ein ums andere Mal Schlimmeres. Und
    musste auch mal einstecken, so, als Ramsay ihm die Maske vom Kopf riss. Dafür kassierte der Straubinger zwar eine Strafe, doch auch Adler-Verteidiger Andy Hedlund musste brummen. Kein Wunder, dass auch das 3:1 für die Tigers in Überzahl fiel: Wie beim 2:1 verloren die Blau-Weiß-Roten das Bully im eigenen Drittel, Elfring zog ab, Lang sah die Scheibe zu spät und war geschlagen. „Es wird verdammt schwer, dieses Spiel noch zu drehen, weil wir zu viele Strafzeiten kassieren“, ärgerte sich Felix Petermann, der wegen eines vermeintlichen Checks gegen den Kopf zwei plus zehn Minuten kassiert
    hatte.

    Im Schlussdrittel fuhr Lang gegen Röthke seine Fanghand aus (44.), ehe er kurz darauf das 4:1 kassierte, als der Schuss von Schönberger unter dem liegenden Schlussmann über die Linie rutschte. Die Antwort kam prompt: 28 Sekunden später schoss Pascal Trepanier, Elfring fälschte zum 2:4 ab. Nach dem 3:4 von Scott King 50 Sekunden vor Schluss witterten die Adler ihre Chance, doch als Lang für einen sechsten Feldspieler Platz machte, versenkte Schnitzer zum 5:3. jako

  5. #5
    Hüpf Mannheim Hüpf!! Avatar von Pasco19
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    Zitat Zitat von Ludwig Beitrag anzeigen
    Mannheimer Morgen:

    Eishockey: Niederlage bei den Straubing Tigers / Mannheimer kassieren viele Strafzeiten / Torhüter Lukas Lang mit Glanzparaden

    Mauers Verletzung überschattet 3:5 der Adler


    STRAUBING. Die 3:5 (1:2, 0:1, 2:2)-Niederlage der Adler Mannheim gegen die Straubing Tigers wurde von der schweren Verletzung von Frank Mauer überschattet. Der Stürmer war in der vierten Minute Kopf voraus mit seinem ehemaligen Teamkollegen Peter Flache zusammengeprallt und regungslos liegen geblieben. Der 21-Jährige musste auf einer Bahre vom Eis gebracht werden. „Frank Mauer hat auf jeden Fall eine Gehirnerschütterung erlitten“, erklärte Adler-Pressesprecher Matthias Fries. „Im Krankenhaus werden weitere Untersuchungen gemacht. Er wird auch auf jeden Fall über Nacht dort beobachtet werden.“

    Die Partie begann schon ganz und gar nicht nach Wunsch der Kurpfälzer. Bereits in der dritten Minute waren die Tigers mit 1:0 in Führung gegangen. Schönberger hatte hinter dem von Lukas Lang gehüteten Tor genügend Zeit, um Röthke mit einem guten Pass zu bedienen. Nach der Verletzung von Mauer standen seine Kollegen sichtlich unter Schock. Forbes verlor das Bully, Stewarts Schuss durchs Gewühl fand seinen Weg in die Maschen, der Adler Schlussmann war chancenlos. Erst fünf Minuten vor der Pause gelang Justin Papineau in Überzahl der Anschlusstreffer zum 1:2.

    Der zweite Spielabschnitt war gerade drei Sekunden alt, als sich Chris Schmidt „Übeltäter“ Peter Flache vorknöpfte. Es entwickelte sich eine ordentliche Schlägerei, die Schiedsrichter Willi Schimm mit jeweils fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe ahndete. Auch in der Folge schickte der Unparteiische vor allem Adler-Spieler in die Kühlbox. Angesichts der vielen Unterzahl-Situationen stand Lang immer wieder im Mittelpunkt und zeigte sein Können. Der 23-Jährige kam erneut für den angeschlagenen Freddy Brathwaite zum Einsatz und verhinderte ein ums andere Mal Schlimmeres. Und
    musste auch mal einstecken, so, als Ramsay ihm die Maske vom Kopf riss. Dafür kassierte der Straubinger zwar eine Strafe, doch auch Adler-Verteidiger Andy Hedlund musste brummen. Kein Wunder, dass auch das 3:1 für die Tigers in Überzahl fiel: Wie beim 2:1 verloren die Blau-Weiß-Roten das Bully im eigenen Drittel, Elfring zog ab, Lang sah die Scheibe zu spät und war geschlagen. „Es wird verdammt schwer, dieses Spiel noch zu drehen, weil wir zu viele Strafzeiten kassieren“, ärgerte sich Felix Petermann, der wegen eines vermeintlichen Checks gegen den Kopf zwei plus zehn Minuten kassiert
    hatte.

    Im Schlussdrittel fuhr Lang gegen Röthke seine Fanghand aus (44.), ehe er kurz darauf das 4:1 kassierte, als der Schuss von Schönberger unter dem liegenden Schlussmann über die Linie rutschte. Die Antwort kam prompt: 28 Sekunden später schoss Pascal Trepanier, Elfring fälschte zum 2:4 ab. Nach dem 3:4 von Scott King 50 Sekunden vor Schluss witterten die Adler ihre Chance, doch als Lang für einen sechsten Feldspieler Platz machte, versenkte Schnitzer zum 5:3. jako
    Komisch, kein Wort von der Armutsleistung der Männer wie den weißen Trikots.
    Adler Mannheim Freunde Worms


    "Überbezahlte Indianer!" (Markus Kuhl, 08.01.2010)

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