Ein Salary Cap nach Vorbild der NHL wäre wirklich wünschenswert, allerdings nur, wenn damit eine völlige Transparenz der Etats einher geht. Außerdem muss dann auch das Spielerlizenzverfahren völlig überarbeitet und eine Farmteamverknüpfung ermöglicht werden.
Kann man meiner Ansicht nach für Deutschland komplett vergessen - die DEL bekommt ja nichtmal den normalen Betrieb sauber hin, dann noch ein Salary Cup?
hab das im offiziellen forum schon diskutiert ...aber ich halte das für keine so gute idee. denn damit würde die del langfristig gesehen immer weiter ins hintertreffen geraten.
man muss schauen wie man den sport wieder attraktiver macht, für die fans, als auch für die breite masse...vor allem wäre da medienpräsenz wünschenswert.
diese erreicht man aber nur über gute konzepte und vor allem eine attraktivität des sports. schaut euch doch mal um. die del ist mit ihren etat´s der einzelnen teams doch sowieso schon weit im hintertreffen gegenüber anderen ligen.
kurzfassung:
geringere gehälter => weniger ausländische oder gute deutsche talente => geringeres angebot => höhere preise für mittelmäßige deutsche spieler.
heisst für mich schlechteres eishockey und damit mangelnde attraktivität für sponsoren und fans...weniger einnahmen..erneute pleiten...ende der del
Die Idee/Ansatz mit einer Gehaltsobergrenze ging bereits 1999 gründlich schief und war nicht praktikabel. Wieso sollte dies sich heute ändern? Damals wie heute gab es innerhalb der Liga finanziell angeschlagene Clubs.
Daher bleibt der einzige Weg ein gründliches Lizenzierungsverfahren, über welches die Daumenschrauben angezogen werden und letztendlich alle Clubs zu einer grundsoliden Haushaltsführung zwingen muss!
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Flo
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Ich finde eine Gehaltsobergrenze auch nicht zielführend.
Wieso sollte ich in die Haushaltsautonomie der Clubs eingreifen? Jeder Club sollte sich das anschaffen können, was er sich auch leisten kann.
Auf der anderen Seite würde ich eine knallharte Prüfung der Bücher aller DEL-Clubs einführen. Mannschaften, die über ihre Verhältnisse leben - also Insolvenz anmelden müssen - würde ich SOFORT und in Hohem Bogen aus der Liga werfen. Hierbei sollte die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entscheidend sein und nicht, ob zu einem bestimmten Zeitpunkt dieses Verfahren noch im Gange ist (huhu Huskies). Das ganz klare Signal sollte sein: haltet euren Haushalt sauber!
Im gestern von mir geposteten Artikel Fan Stammtisch am Seilersee gibt es folgende Passage, auf die sich der obige Artikel wohl bezieht:
Darin nimmt der Begriff Salary-Cap zurecht nicht die erste Stelle ein. Aber in der Zeitung wirkt er eben dramatischer als die ungenaue und interpretationsfreudige Formulierung „wirtschaftlicher Gebaren“. Ich freue mich ja, dass über das Thema diskutiert wird, aber da ist verdammt viel Blauäugigkeit dabei. Der Salary-Cap kann in einer Liga wie der DEL erst greifen, wenn die wirtschaftlichen Grundlagen geschaffen sind. Wenn alle solide wirtschaften, aber ein Etatkrösus es finanziell vermag, den Rest der Liga dauerhaft zu dominieren, macht eine Gehaltsobergrenze Sinn.Zum Hauptthema entwickelten sich allerdings nicht die Sauerländer selbst, sondern in erster Linie die aktuelle Situation in der Deutschen Eishockey Liga generell. Wolfgang Brück kritisierte vor allem das wirtschaftliche Gebaren zahlreicher anderer Vereine und forderte die Verantwortlichen zur Einführung einer Gehalts-Obergrenze, eines so genannten Salery-Caps auf. Auch an den Statuten der Lizenzierung müsse gearbeitet werden.
Ob die DEL jetzt etatmässig hinter anderen Eishockeyligen oder Ligen in anderen Sportarten hinterherhinkt muss ehrlich gesagt völlig egal sein. Vor der eigenen Türe muss man kehren. Die Gehaltsobergrenze muss nicht von der Liga, sondern von den eigenen finanziellen Verhältnissen bestimmt werden. Solange die Clubs nicht in der Lage sind wirtschaftlich zu arbeiten, wird sich an der Situation nichts ändern.
Eine Gehaltsobergrenze bedeutet auch nicht, dass alle Spieler automatisch weniger verdienen müssen. Es bedarf einer neuen Rangordnung innerhalb des jeweiligen Gehaltsgefüges. Stars verdienen mehr, solide Arbeiter ein an- und entsprechendes Gehalt und der Nachwuchs bekommt wieder mehr Platz im Kader und wird nicht von Anfang an ohne Vorleistung mit Geld zugeschüttet.
Maverick, Deine Kurzfassung ist so präzise wie die Vorhersage von all den Instituten, die prognostizieren, wie Situation in 20 Jahren aussehen – wenn sich nichts verändert. Aber es muss sich etwas verändern, sonst kommt es wirklich zu Deinem Szenario. Aber es gibt Hoffnung.
Gruß Robert
The ultimate victory in competition is derived from the inner satisfaction of knowing that you have done your best and that you have gotten the most out of what you had to give. -Howard Cosell-
Ja da hast du echt recht...es muss sich was verändern in der liga.
hoffen wir mal das in der DEL endlich die köpfe der Ligaleitung rauchen, und man sich darüber gedanken macht, wie man den Sport in D wieder voran bringt...
und die teams sollten anfangen ordentlich zu wirtschaften...so wie es sich für ein unternehmen gehört.
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