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Thema: Nla 10/11

  1. #1
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    Nla 10/11

    Keine NHL: Justin Krueger spielt in Bern
    Berlin/Duisburg, 23.Juli 2010



    *Ende Mai hat sich der SC Bern mit dem Deutsch-Kanadier Justin Krueger über eine Zusammenarbeit in der kommenden Saison geeinigt - unter der Voraussetzung, dass der deutsche Nationalspieler seine Karriere nicht in der Organisation der Carolina Hurricanes fortsetzt. Nun steht definitiv fest, dass Krueger in der Saison 2010/11 für den SCB spielen wird.Der 23-jährige Verteidiger, der in diesem Frühling erstmals für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz stand, hat zuletzt vier Saisons in der College League für Cornell University gespielt. Der Sohn des ehemaligen Schweizer Nationaltrainers Ralph Krueger gilt als äusserst solider Abwehrspieler, der durch seine Effizienz besticht.

    Justin Krueger hat von den Carolina Hurricanes, die ihn unbedingt für die kommende Saison an sich binden wollten, ein Angebot für einen Zwei-Weg-Vertrag erhalten. Er hat diese Offerte jedoch ausgeschlagen, weil er sich für die Entwicklung seiner Karriere von einem Engagement beim SCB mehr verspricht. Da Krueger seine erste Lizenz als Junior in der Schweiz gelöst hat, wird das Ausländer-Kontingent des SCB nicht belastet.*

    www.hockeyweb.de

    "If I get a guy who wants to be traded, that's usually not good. I want a guy who has worn that jersey with his heart on his sleeve. My experience is that when a guy is hurt that he's been traded, it's a tough first call, but that guy will eventually have that same feeling for your organization."
    - Dean Lombardi


  2. #2
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    Mobbing: Ambrí-Trainer Laporte vor dem Aus?

    Keine leichte Zeit für Benoit Laporte. Der Ex-Coach der Augsburger Panther, Nürnberg Ice Tigers sowie des ERC Ingolstadt muss in seiner jetzigen Trainerstation weniger um seinen Job fürchten, dafür aber wohl um seine Gesundheit.


    Laporte, jetzt Trainer beim HC Ambrí Piotta (HCAP) in der Schweiz, legte mit seinem Kult-Klub zum Saisonbeginn eine Niederlagenserie hin, wie sie bei den Tessinern noch nicht erlebt wurde. Nur einen Punkt konnte der HCAP in den letzten acht Spielen verbuchen. Dazu setzte es noch eine heftige 1:6 Derby-Niederlage gegen den Hass-Gegner aus Lugano – welche bei den Fans wahrscheinlich noch viel tiefer schmerzte.

    Aktuell musste der 50-jährige Laporte sogar mit Sicherheitsleuten aus dem Stadion gebracht werden. Nach der Pleite am letzten Dienstag gegen den EV Zug flog ein Koffer mit dem Namen „Laporte“ aufs Eis, zudem warteten wütende Tifosis vor dem Stadion auf den Chefcoach.

    Höhepunkt des Mobbings war nun heute Nacht ein Farbanschlag, als in großen Buchstaben „Laporte, Hau ab“ sowie „Bastardo“ vor seine Wohnung gesprüht wurde.

    www.hockeyweb.de

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  3. #3
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    Ambrì: Laporte weg, Scandella übernimmt

    mal schauen vielleicht sehen wir ihn bald in der DEL wieder....

    Ambrì: Laporte weg, Scandella übernimmt
    Der HC Ambrì-Piotta hat wie erwartet seinen kanadischen Trainer Benoît Laporte (ehemals Augsburg, Ingolstadt und Nürnberg) freigestellt. Neu an der Bande ist interimistisch der bisherige Assistent Diego Scandella .

    Scandella wird am Mittwoch gegen seinen Ex-Club Lugano erstmals als Cheftrainer an der Bande stehen. Zum Assistenten dieser Überganslösung steigt der Juniorentrainer und Ex-HCAP-Stürmer Luca Cereda auf.

    Anlässlich des heutigen Treffens hat die HCAP-Führung die Spieler aufgefordert, insbesondere in Anbetracht der aktuellen gespannten Lage, die volle Verantwortung dem Club, der Mannschaft, der Mitarbeiter und dem Publikum gegenüber wahrzunehmen.

    Nach der heutigen Entscheidung will der Verwaltungsrat die Gründe für den Misserfolg beim Tabellenletzten analysieren und nach Lösungen suchen. Dies kann auch die Anstellung eines neuen Trainers beinhalten.

    Für Laporte könnte die DEL wieder interessant werden, da wohl, gerade am Rhein, vielleicht einige Trainer auf wackligen Stühlen sitzen.

    Quelle: www.hockeyweb.de

  4. #4
    Moderator Avatar von Stefan
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    Cristobal Huet ist Schweizer geworden

    Veröffentlicht am 18. Oktober 2010

    Fribourg. Der Torhüter von Fribourg-Gottéron Cristobal Huet ist am 17. Oktober 2010 Schweizer geworden und wird somit nicht mehr als Ausländer auftreten, sobald die administrativen Arbeiten mit dem SIHA erledigt wurden.
    Der Französische Torhüter Cristobal Huet (03.09.1975), der seit 7 Jahre mit einer CHBürgerin verheiratet ist, wurde offiziell und effektiv am Sonntag, 17. Oktober 2010 CHBürger.
    Sobald sein Status bei der SIHA (Abteilung Spielberechtigung) geändert wird, wird er als CH-Spieler auftreten können.

    www.eishockey-magazin.de

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  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Frank #80
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    ZSC Lions feuern Colin Muller
    Lange hatte es sich abgezeichnet, jetzt ist es Tatsache: Die ZSC Lions haben auf den schlechten Saisonstart reagiert und Colin Muller entlassen. Neu übernimmt Bengt-Ake Gustafsson.



    Die ZSC Lions haben ihren Headcoach Colin Muller und dessen Assistenten Bob Leslie entlassen. Mullers Nachfolge tritt der Schwede Bengt-Ake Gustafsson an.
    Grund für die Rochade sind die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Leistungen der Mannschaft. Die Lions belegen in der Meisterschaft nach 16 Runden mit 20 Punkten lediglich Platz 7. Der Kanada-Schweizer Muller hatte das Amt erst auf diese Saison hin als Nachfolger des neuen Schweizer Nationalcoachs Sean Simpson angetreten.


    Gustafsson, der einen bis zum Ende der laufenden Saison gültigen Vertrag unterzeichnet hat, ist in der Schweizer Eishockey-Szene bestens bekannt. Der 52-jährige Schwede war als Trainer unter anderem Assistent von Ralph Krueger bei der Schweizer Nationalmannschaft (1997 bis 2002). Zudem war er Headcoach bei den SCL Tigers (1999 bis 2001). Die letzten fünf Jahre wirkte er als Nationaltrainer in Schweden.

    Muller ist der zweite Trainer in der Eishockey-NLA, der in diesem Jahr entlassen wurde. Zuvor hatte bereits Benoît Laporte bei Ambri-Piotta seinen Posten abgeben müssen.

    Quelle: 20 Minuten Online
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

  6. #6
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    ZSC Lions verpflichten Owen Nolan

    Veröffentlicht am 21. Oktober 2010
    Zürich. Die ZSC Lions freuen sich, die Verpflichtung des 38-jährigen Stürmers Owen Nolan bekannt geben zu dürfen. Der Kanadier mit britischer Herkunft (Geboren in Belfast) hat einen befristeten Vertrag bis zum 21. November 2010 unterzeichnet.

    Owen Nolan hat in seiner Karriere insgesamt 1200 Spiele in der NHL bestritten und dabei 885 Skorerpunkte (422 Tore / 463 Assists) erzielt. Die meisten der 1200 NHL Spiele bestritt er für die San Jose Sharks (1995 – 2003). Zuletzt stand Owen Nolan bei den Minnesota Wilds unter Vertrag.


    Owen Nolan wechselt zu den ZSC Lions in die Nationalliga A. - © by Media
    Zu seinem Palmarès gehören unter anderem 5 Teilnahmen am NHL All Star Game, sowie eine Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City

    Daten Owen Nolan:

    Geburtsdatum: 12. Februar 1972

    Grösse: 185 cm

    Gewicht: 98 kg

    Position: Stürmer


    www.eishockey-magazin.de

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    Robert (21-10-10)

  8. #7
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    Philippe Bozon steht vor Entlassung

    Schweiz: Nächste Lugano-Pleite: Luft für Bozon wird dünner

    Nach der 1:9-Pleite in Langnau hat der HC Lugano drei Spieler vorläufig suspendiert, darunter der diesjährige WM-Teilnehmer Timo Helbling, berichet hockeyfans.ch. Gebracht hat diese Maßnahme gar nichts, in Fribourg verloren die Luganesi mit 0:4 und jetzt wird die Luft für den Ex-Mannheimer Philippe Bozon an der Bande noch dünner. Lugano fiel mit der Niederlage aus den Play-off-Rängen.

    Bengt-Ake-Gustafsson, neuer Trainer der ZSC Lions und NHL-Veteran Owen Nolan als Neuzugang feierten bei ihrer Heimpremiere einen 4:3-Sieg über den SC Rapperswil. Nolan steuerte zum Erfolg gleich zwei Assists bei, darunter die Beihilfe zum Siegtreffer von Domenico Pittis.

    Spitzenreiter Kloten Flyers hat im 19. Spiel erst die vierte Niederlage einstecken müssen. Bei Servette Genf verloren die Flyers mit 1:2, haben aber dennoch vor dem neuen Zweiten Davos sieben Punkte Vorsprung.

    Auch unter Kevin Constantine reifen nicht alle Träume des HC Ambri-Piotta. Nach zwei Siegen setzte es am Dienstag einen 0:4-Heimschlappe gegen den Meister SC Bern vor nur etwas mehr als 3.000 Zuschauern.

    Die Spiele vom Dienstag

    26.10.10: Ambri - Bern 0:4, Fribourg - Lugano 4:0, Biel - Davos 2:3, Genf - Kloten 2:1, ZSC Lions - Rapperswil 4:3;

    Quelle: www.eishockeynews.de

  9. #8
    you can call me Felix Avatar von Robert
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    Die Viertelfinal- bzw. Playoutpaarungen der NLA stehen fest:

    1. HC Davos - 8. HC Fribourg-Gottéron
    Zwei Extrem offensivstarke Teams - verspricht eine Menge Spaß.

    2. Kloten Flyers - 7. ZSC Lions
    Zürcher Stadtderby - Kloten überraschend stark - Verlust von Nationalspieler Roman Wick sehr gut verkraftet - ZSC überraschend schwach - kann verdammt schnell gehen oder eine faustdicke Überraschung geben.

    3. SC Bern - 6. SC Langnau Tigers
    Kantonsderby - durchwachsene Saison von Meister Bern - Langnau erstmals seit Einführung der Playoffs dabei - mit teilweise sensationellen Leistungen trotz niedrigem Budget und nahmhaften Abgängen vor Saisonbeginn.

    4. EV Zug - 5. Servette Genf

    Zug zu Saisonbeginn mit Traumstart aber immer mehr aus dem Rhythmus gekommen - Genf ebenso durchwachsen aber in den letzten Wochen ging die Formkurve nach oben, obwohl mit Thomas Déruns vor wenigen Wochen zum SC Bern transferiert wurde.

    9. EHC Biel - 12. HC Ambrì-Piotta
    Biel mit vielen Hochs und Tiefs - eine absolute Wundertüte. Ambrì zu Saisonbeginn desolat und weit abgeschlagen am Tabellenende, haben sie unter Kevin Constantine berappelt und viel Boden gut gemacht. Kann aufgrund des Temperaments verdammt eng werden.

    10. HC Lugano - 11. Rapperswil-Jona Lakers
    Zwei der größten Enttäuschungen der diesjährigen NLA im Direktduell. Lugano hat sich inzwischen stabilisiert - Rapperswil sich unter Neu-Coach Pawlow stark verbessert. Kann ebenso verdammt eng werden.
    The ultimate victory in competition is derived from the inner satisfaction of knowing that you have done your best and that you have gotten the most out of what you had to give. -Howard Cosell-

  10. #9
    you can call me Felix Avatar von Robert
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    1. HC Davos - 8. HC Fribourg-Gottéron 4:1 (Serie 1-0)
    Runde eins geht deutlicher als es in Wirklichkeit war an Davos. Nach der frühen Führung durch Dario Bürgler 3' verzeichnete Fribourg zwei Pfostenschüsse. So traf Davos kurz nach Beginn des zweiten Drittels - eine Co-Produktion der Gebrüder Wieser - Mark auf Pass von Dino 22'. Der Anschluss Treffer von Loeffel 31', ein verdeckter Schuss von der blauen Linie durch Freund und Feind wurde kurz darauf von Jaroslav Bednar wieder wettgemacht 33'. Der Endstand zum zweiten Mal durch Dario Bürgler 50' - praktisch eine Kopie seines ersten Treffers. Beide Male aus kurzer Distanz vom rechten Bullykreis kommend. Bemerkenswert die Anzahl von drei Vorlagen von Petr Sejna. Davos' Topscorer Petr Sýkora (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Stanley Cup Sieger) wurde aufgrund einer Verletzung nur in einem einzigen Wechsel eingesetzt. Die Serie bleibt, trotz des scheinbar klaren Ergebnis spannend.

    2. Kloten Flyers - 7. ZSC Lions 2:1 (Serie 1-0)
    Von den 44 Punkten Unterschied in der Tabelle war über weite Strecken nicht viel zu sehen. Die in den Vorwochen heftig kriselnden ZSC Lions haben es wohl geschafft, den berühmten Schalter umzulegen, denn sie kamen dem Torerfolg im gesamten Spielverlauf desöfteren wahnsinnig nah. Victor Stancescu hatte sich als erster in der Torschützenliste des Zürcher Stadtderbies verewigt 11', als er einen Schuss von Patrick von Gunten unhaltbar durch die Beine von Lukas Flüeler abfälschte. ZSC Captain Matthias Seger schaffte mit einem verdeckten Schlagschuss den zwischenzeitlichen Ausgleich 36'. Nach einem Bullygewinn vor dem ZSC-Tor zog Jacquemet ab und Bell beförderte den Rebound zum Sieg ins Tor 49'. Spannender als erwartet. So eng kanns gerne weitergehen.

    3. SC Bern - 6. SC Langnau Tigers 3:1 (Serie 1-0)
    Torlosem und an Chancen armen ersten Drittel brach Simon Gamache spät im zweiten Drittel den Bann, als er das Tor weiträumig im Uhrzeigersinn umkurvte und einschoss 36'. Langnau defensiv zwar äußerst dicht gestaffelt aufgestellt, aber dadurch offensiv auch nicht wirklich präsent. So traf im Schlussdrittel zuerst Pascal Berger, nachdem er den Rebound eines Schusse von David Jobin am linken Pfosten freistehend verwertete 46'. Der in den letzten Wochen auf die Tribüne verbannte und nur durch die Verletzungen von Brett MacLean und Jean-Pierre Vigiér ins Team gerückte Simon Gamache profitierte von einem Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie und bezwang Benjamin Conz im Lagnauer Tor eiskalt mit einem Schuss in den linken Winkel aus kürzester Distanz 48'. Langnau erarbeitete sich kurz darauf den Ehrentreffer durch Simon Moser 51', der erst nach langem Videostudium gegeben wurde. Er war vom Gegner in den Torraum befördert worden, weshalb der Treffer im Nachhinein zurecht doch gegeben wurde. Laut Aussage einer Bekannten vor Ort soll es ein richtig gutes, intensives Match gewesen sein.

    4. EV Zug - 5. Servette Genf 5-8 (Serie 0-1)
    Das Duell der beiden heissblütigsten Coaches der NLA – Zugs Doug Shedden gegen Genfs Chris McSorley – nahm zur Hälfte des ersten Drittels erstmals richtig Fahrt auf. Raphael Diaz nahm am rechten Bullypunkt einen Pass von Björn Christen auf und durchlief die gesamte Abwehr und Torhüter Tobias Stephan und schob per Rückhand zum 1-0 ein 10’. Genf kam in Folge einer Überzahlsituation besser ins Spiel und in nach feinem Sololauf von Richard Park musste Eric Walsky am rechten Pfosten lauernd nur noch zum 1-1 einschieben 18’.

    Ein verunglückter Pass in den Slot von Tony Salmelainen prallte vom Schlittschuh eines Zugers genau vor die Kelle des einschussbereiten Brian Pothier 1-2 - links oben in den Winkel 22’. Nach einem eigentlich schon abgefangenen Angriff der Zuger lancierte Richard Park mit einem katastrophalen Fehlpass Zugs Damien Brunner, der unwiderstehlich vors Tor zog, wo Corsin Casutt den Rebound unter den Torhimmel hebelte 2-2 24’. Zehn Minuten später umkurvte Genfs Topscorer Jeff Toms das Tor, dreht in Richtung des rechten Bullykreises ab und bediente den am linken Pfosten freistehenden Richard Park, der Jussi Markanen im Nachschuss aus spitzem Winkel zum 2-3 bezwang 34’. Kurz darauf eine sehr ähnliche Situation. Genf in der Vorwärtsbewegung über die rechte Seite, ein Pass von Eric Walsky auf Paul Savary, erneut am linken Pfosten stehend, der davon profitierte, das Raphael Diaz den Puck nicht wegschlagen konnte und per Rückhand zum 2-4 traf 38’. In Überzahl war erneut Walsky verantwortlich, als er rechts vom Tor hinter der Zuger Grundlinie startete, vors Tor zog und sein Pass von Alessandro Chiesa’s Schlittschuh unglücklich zum 2-5 ins lange Eck abgefälscht wurde 40’.

    Glen Metropolit im Schlussdrittel mit einem unnachahmlichen Antritt über links, zog hinter das Tor, bediente aber im letzten und richtigen Moment mit einem butterweichen Pass Corsin Casutt, der aus kürzester Distanz rechts oben in den Winkel traf 3-5 42’. Nach einem Fehlpass in der Vorwärtsbewegung von Fabian Sutter lancierte Jeff Toms den in dieser Saison lange verletzten Daniel Rubin, der über links ins Drittel eindrang, dann den Verteidiger umkurvte, in den Slot zog und Jussi Markanen halbhoch rechts mit einem Handgelenksschuss zum 3-6 bezwang 46’.
    In Überzahl bediente Casutt den heraneilenden Metropolit, der von rechts kommend durch den Slot und damit auch die Gegenspieler auf sich zog und Björn Christen blind mit der Rückhand bediente 4-6 54’. Ein wahrhaft traumhaft herausgespieltes Tor. Bei der kurz darauf folgenden, erneuten Überzahl durfte auch Zug einmal von der Aura des linken Pfostens profitieren. Andy Wozniewski zog vom rechten Bullypunkt ab und erneut war Björn Christen zur Stelle und traf, nachdem er sich den Rebound mit dem Schlittschuh vorgelegt hatte5-6 55’.
    Nach einem abgeblockten Angriff der Zuger eroberte Eric Walsky im eigenen Drittel den Puck und zog in einem phänomenalen Solo übers ganze Feld. An der Mittellinie den ersten Gegner abgeschüttelt, dann nach innen gezogen und damit den zweiten Zuger passiert, den dritten am rechten Bullypunkt elegant aussteigen lassen um zum Finale Jussi Markanen mit einer Körpertäuschung in die linke Ecke zu zwingen um flach ins rechte Eck einzuschiessen. Hattrick zum 5- 7 57’. Den Schlusspunkt setzte Richard Park mit einem Treffer ins leere Tor zum 5-8 60’. Was für ein Spektakel!

    Herausragend:

    Eric Walsky – 3 Tore, 1 Assist
    Richard Park – 2 Tore, 1 Assist
    Björn Christen – 2 Tore, 1 Assist
    Corsin Casutt – 2 Tore, 1 Assist
    Glen Metropolit – 3 Assists

    9. EHC Biel - 12. HC Ambrì-Piotta 0:1 (Serie 0-1)
    Magerkost im ewigen Duell der Playouts. Auch in den beiden Vorjahren trafen sich die beiden Teams in den Playouts. In beiden Serien setzte sich das schlechter klassierte Ambrì durch. Erik Westrum mit der Entscheidung in Überzahl. Nach Querpass von Marc Gautschi zog er vom hintersten Rand des rechten Bullykreises ab und traf durch viel Verkehr direkt neben dem linken Pfosten ins Netz 38’.

    10. HC Lugano - 11. Rapperswil-Jona Lakers 4:1 (Serie 1-0)
    Der rechte Flügel Leandro Profico zog direkt nach einem gewonnenen Bully nahe des rechten Punkts ab und bezwang Daniel Manzato durch die Beine 1-0 9’. Nachdem gerade ein Überzahlspiel erfolglos zuende gegangen war, schoss Julien Vauclair scharf in den Slot, Brady Murray hielt den Schläger rein, fälschte durch seine eigenen Beine in Richtung Tor ab und Raffaele Sannitz verwertete den Rebound 2-0 26’. Per Doppelschlag erhöhte Lugano dann auf 4-0. Zuerst wurde Chris Bourque (Sohn von NHL-Legende Ray Bourque) mustergültig am linken Rand des Slot angespielt, nachdem sich das Geschehen auf die rechte Bandenseite konzentriert hatte. Der passte quer zu Hnat Domenichelli, der seinen eigenen Rebound im Fallen um Manzato herum verwertete 48’. 40 Sekunden später traf Brady Murray nach einem Sololauf über rechts, als er quasi zwei Spieler der Lakers Huckepack übers halbe Feld hinter sich her schleifte 48’. Bei 5-3 Überzahl gelang Rapperswil dann noch der Ehrentreffer zum 4-1 durch Sven Berger 51’. Nach Querpass des linken Verteidigers, landete die Direktabnahme des rechten Verteidigers bei Niklas Nordgren am linken Pfosten. Der zog direkt ab, noch von Torhüter Sébastien Caron abgefälscht landete der Puck an der Latte und wurde dann von Berger am rechten Pfosten lauernd versenkt.

    Dieser erste Spieltag hat Traumtore und –vorlagen en masse beschert. So kann es gern noch lange weitergehen. Zum Glück werden Serien im Best-of-seven-Modus gespielt.

    Gruß Robert
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  11. #10
    SLP - VORSTAND Avatar von 66# M. Lemieux
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    So der HCD hat sich absolut verdient seine 30. Meisterschaft im 6.Spiel mit einem 3:2 Sieg in Kloten gesichert. Ausschlaggebend war das nahezu perfekte Powerplay der Bündner und eben das katastrophale der Zürcher! Hätte gerne 3 ganz bestimmte Tschechen mal in einem Mannheimer Trikot gesehen. Was die gerade im Powerplay zusammenzaubern ist schon genial! Übrigens eine Verpflichtung Arno del Curtos als Headcoach egal wann, würde für mich schon als Kauf einer Dauerkarte ausreichen....
    "It's a great day for hockey!" - "Badger" Bob Johnson

  12. Folgende User bedanken sich bei 66# M. Lemieux für diesen Beitrag:

    Robert (12-04-11)

  13. #11
    you can call me Felix Avatar von Robert
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    Eishockey von Medienlandschaft vernachlässigt

    31.7.2011 - Von Urs Berger

    Die Medien und vor allem das Fernsehen versuchen uns vorzugaukeln, dass Fussball in der Schweiz die klare Nummer 1 unter den Teamsportarten ist. Dabei belegen die Zahlen etwas anderes. Nur: Wann realisieren die Fernsehmacher am Leutschenbach und die Zeitungsverlage diese Zahlen?

    Das Eishockey in der Zuschauergunst vorne liegt, mögen folgende Zahlenspielereien verdeutlichen. Im Eishockey besuchten im letzten Jahr 2,94 Millionen Zuschauer die Spiele der NLA und der NLB. Im Fussball waren dies in den beiden höchsten Ligen 2,45 Millionen, wobei der Fussball vier Clubs mehr hat. Die Schweizer National League absolvierte inklusive Play-offs und Play-outs dieses Jahr 634 Spiele. Der Fussball kam auf 420 Partien. Im Eishockey wurden also 214 Partien mehr als im Fussball ausgetragen. Durchschnittlich besuchten 4629 Personen ein Spiel im Eishockey. Im Fussball betrug dieser Schnitt 1208 Zuschauer mehr, also 5837 Personen. Betrachtet man dagegen die Stadionauslastung der beiden Sportarten, ergibt sich für den Fussball ein vernichtendes Urteil. Trotz einiger topmodernen Stadien in der Super League fällt die Stadionauslastung von knapp 50% mickrig aus. Im Eishockey, in denen gerade mal die ZSC Lions, der SC Bern und der EV Zug ein gehobeneres Mass an Komfort anbieten, beträgt die Auslastung satte 78%.

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  14. #12
    you can call me Felix Avatar von Robert
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    Lugano stellt sein Team vor
    Montag, 1. August 2011, 18:38 - Maurizio Urech

    Letzte Woche wurde an mehreren Anlässen die Mannschaft des HC Lugano für die Saison 2011/12 vorgestellt. hockeyfans.ch nahm einen Augenschein vor Ort.

    Am letzten Mittwoch waren die Medien an der Reihe. Es war Neopräsidentin Vicky Mantegazza, welche die anwesenden Gäste und Pressevertreter begrüsste, und sie stellte sofort klar, dass an diesem Abend nicht sie, sondern das Sportliche, sprich die Mannschaft, die Hauptrolle spielen würde, bevor sie jeden Spieler des aktuellen Kaders einzeln vorstellte.

    Anschliessend war es der Sportchef des HC Lugano, Roland Habireutinger, der das Wort ergriff, notabene in italienisch. Er orientierte über die Ziele die man verfolgen möchte, zuerst über die kurzfristigen. Man wolle alles unternehmen um möglichst viele Tifosi dazu animieren zu können, sich jedes Heimspiel des HC Lugano ansehen zu wollen, dies weil eine tolle Stimmung in der Resega zu haben viel wichtiger sei, als einen zusätzlichen Spieler auf dem Eis. Es sei aber auch klar, dass es an der Mannschaft liege, das Feuer bei den Tifosi zu entfachen. Man wolle nicht mehr, dass die Tifosi das Alibi einer Mannschaft haben, die nicht auf der Höhe sei. Klar sei auch, dass es nur mit einem zahlreiche Erscheinen der Tifosi in der Resega möglich sein werde die mittel- und langfristigen Ziele zu erreichen.

    Hier gehts weiter
    In meinen Augen ein toller Beitrag, um eine Saison einzuläuten.

    Gruß Robert
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  15. #13
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    Bern mit Reingewinn
    Montag, 22. August 2011, 11:19 - Medienmitteilung

    Die SCB Eishockey AG hat am Tag Ihrer Generalversammlung zur alljährlichen Medienkonferenz geladen. Verwaltungsratspräsident Walter Born äusserte sich dabei zum Status des Unternehmens, in welchem der Fokus auf den Ebenen Spitzensport, Nachwuchsförderung und Gastronomieliegt.

    Wachstumsmöglichkeiten bestehen im Bereich Gastronomie, der weiter ausgebaut werden soll. Born machte darauf aufmerksam, dass der SCB zwar ein starkes, gesundes Unternehmen sei und der Gewinn von CHF 156 762.-- einer Sportorganisation zwar gut anstehe, gemessen am Umsatz von rund CHF 45 Mio aus unternehmerischer Sicht aber nur knapp genüge.

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  16. #14
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    Wow....12.500 Dauerkarten abgesetzt......wieviele gehen denn bei denen ins Stadion rein ?

  17. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Frank #80
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    HIER ein paar Zahlen und Fakten zur Postfinance Arena in Bern. Ich war selbst schon da und am beeindruckendsten ist wohl die Riesen Stehplatzwand ähnlich der Stehplatzwand in Dortmund beim BVB. Stimmung ist hier einfach schon vorprogrammiert.
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

  18. Die folgenden 3 User haben sich bei Frank #80 für diesen Beitrag bedankt:

    adler2601 (30-08-11), MaxPower78 (25-08-11), Steve Kelly #11 (24-08-11)

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