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Thema: 15.01.2012 Adler Mannheim - Eisbären Berlin 5:2 (Spielberichte)

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Frank #80
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    15.01.2012 Adler Mannheim - Eisbären Berlin 5:2 (Spielberichte)

    Die Rheinpfalz schreibt:


    Geistige Frische entscheidet Knüller


    Adler Mannheim entzaubern Spitzenreiter Berlin beim 5:2 in ausverkaufter Arena

    Von Oliver Wehner

    Mannheim. Das Topspiel war sehr schnell, sehr gut - aber überraschenderweise zeitweise auch sehr einseitig: Mit dem 5:2 (2:0, 2:1, 1:1) über die Eisbären Berlin vor 13.600 Zuschauern zogen die Adler Mannheim gestern Abend nach Punkten mit dem Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga gleich.

    Ende der 90er Jahre, spätestens nach dem dritten Meistertitel in Folge, galten die Adler als der „FC Bayern des deutschen Eishockeys”. Längst haben diesen inoffiziellen Titel die Eisbären übernommen - fünf Meisterschaften in den vergangenen sieben Jahren, die meisten Zuschauer, die tollste Halle. Adler-Torwart Freddy Brathwaite indes kann naturgemäß als Kanadier mit diesem Fußball-Vergleich wenig anfangen. „Für mich ist Berlin wie Detroit”, bemüht er die National Hockey League (NHL), „immer ein gutes Team!”

    Das stimmt zwar im Prinzip, gestern Abend allerdings fehlten dem Tabellenführer viele wichtige Spieler (Angell, Constantin Braun, Ustorf, Christensen, Rankel). Die Adler taten genau das Richtige: Sie nutzten die personelle Schwächung des großen Rivalen gleich konsequent aus. Zweite Minute: Seidenbergs klug gespielten Rückpass verwertete Niko Dimitrakos eiskalt zum 1:0. Fünfte Minute: Eisbären-Torwart Zepp ließ den Puck nach Lee-Schuss prallen, Yanick Lehoux staubte energisch zum 2:0 ab. Spätestens das erste Mannheimer Unterzahlspiel gegen die in Überzahl stärkste Mannschaft der Liga offenbarte dann die riesigen Unterschiede zum lahmen 1:3 vor einer Woche gegen Krefeld: Zielstrebigkeit, Körpersprache, Entschlossenheit, Selbstvertrauen - alles wieder da. „Dass wir die Unterzahl überstanden haben, war sehr wichtig”, befand der verletzte Mittelstürmer Christoph Ullmann, der Mitte Februar wieder eingreifen will.

    Umso ärgerlicher, dass die Eisbären im Mitteldrittel durch Torjäger Darin Olver zum Anschluss kamen, als der bis dahin gute Shawn Belle einen Abpraller nicht „aufräumen” konnte. Doch das prompte 3:1 entschädigte - und begeisterte. Konter der Adler, Yanick Lehoux legte sich die Scheibe von der Rück- auf die Vorhand und versenkte sie brillant. Ein Beispiel auch für geistige Frische: Es zahlte sich aus, dass Trainer Harold Kreis seine vierte Reihe konsequent einsetzte. Umso schöner für die Talente des vierten Angriffs, dass Matthias Plachta seine Penalty-Chance gewitzt nutzte - 4:1 (32.).

    Wenn jetzt noch das Powerplay geklappt hätte! So blieb nach dem 2:4 Tallacksons Restspannung - bis zum 5:2 durch Magowan ins leere Tor und zu zwei wüsten Prügeleien im ansonsten fairen Spiel. Entzündet hatten sich diese an einem üblen Check Sven Felskis zum Kopf des Mannheimers Yannic Seidenberg.

    So spielten sie

    Adler Mannheim: Brathwaite - Sifers, Belle; Lee, Wagner; Reul, Goc; Kettemer - Glumac, Mitchell, Magowan; Arendt, Dimitrakos, Seidenberg; Mauer, Lehoux, Kink; Plachta, El-Sayed, Gelke

    Tore: 1:0 Dimitrakos (Seidenberg) 1.04, 2:0 Lehoux (Lee) 4.46, 2:1 Olver (Busch) 25.46, 3:1 Lehoux (Mauer) 26.37, 4:1 Plachta (Penalty) 31.16, 4:2 Tallackson (Felski) 42.28, 5:2 Magowan (Glumac) 58.15 - Strafminuten: 7 + Spieldauer Belle - 13 + Matchstrafe Felski + Spieldauer Busch - Beste Spieler: Sifers, Lehoux, Mauer - Sharrow, Talbot - Zuschauer: 13.600 (ausverkauft) - Schiedsrichter: Piechaczek (Finning).
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

  2. #2
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Adler Mannheim

    Adler schlagen den Tabellenführer mit 5:2

    Mit einem verdienten 5:2-Heimsieg gegen die Eisbären haben die Adler mit dem Tabellenführer aus Berlin wieder gleich gezogen. Lehoux (2), Dimitrakos, Plachta und Glumac erzielten die Tore für die Adler, Olver und Tallackson trafen für Berlin.

    Beide Teams boten im Spitzenduell ein absolut hochklassiges und temporeiches erstes Drittel, in dem die Adler den besseren Start erwischten. Nach nur 64 Sekunden leitete Yannick Seidenberg einen schnellen Angriff über die linke Seite ein und zögerte lange, bis er in die Mitte zurückpasste. Dort war Niko Dimitrakos mitgelaufen und verwandelte zum 1:0. Kurz darauf lag die Scheibe erstmals im Tor der Adler, doch Schiedsrichter Piechaczek hatte wegen Torraumabseits bereits abgepfiffen, der Treffer zählte nicht.

    In Minute fünf aber konnten die Adler den nächsten Angriff erfolgreich abschließen, Yanick Lehoux traf im Nachschuss, nach dem Chris Lees Versuch von Eisbären-Torhüter Rob Zepp noch abgewehrt werden konnte. Nach den Versuchen von Magowan (8. Minute) und Lee (10.) lag vor allem nach Frank Mauers scharfem Querpass vor das Eisbären-Gehäuse das 3:0 in der Luft, doch Marcus Kink verpasste am Torraum den Abstauber hinter Zepp.

    Die Adler brachten den Tabellenführer mit schnellen Angriffen immer wieder in Bedrängnis, doch die Berliner gingen das hohe Tempo mit. Die Defensive der Mannheimer stand aber solide, so dass Torhüter Fred Brathwaite keine übermenschlichen Saves zeigen musste. Die besten Chancen hatten die Gäste gegen Ende des ersten Drittels: in der 14. Minute scheiterte T.J. Mulock, in der 17. Laurin Braun und Jens Baxmann am Mannheimer Goalie, eine Minute später fälschte Talbot gefährlich ab, verpasste das Tor jedoch knapp.

    Im Mittelabschnitt brachte Darin Olver den Deutschen Meister auf 2:1 heran, doch Yanick Lehoux stellte kaum eine Minute später mit seinem zweiten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Adler hatten das Match nun auch im Griff. In der 32. Minute wurde Matthias Plachta auf dem Weg zum Tor regelwidrig von Sven Felski gestört, den fälligen Penalty schob Plachta dem Berliner Torhüter zwischen den Beinen hindurch zum 4:1. Fast wäre dem 20-jährigen in der 36. Minute sein zweiter Treffer gelungen, als er nach schöner Vorarbeit von Frank Mauer an Zepps Schoner hängen blieb. Und auch Glumac (38.) war nah am fünften Mannheimer Tor dran, doch der Puck flog am Tor vorbei.

    Nach Barry Tallacksons 4:2 machten es die Adler noch einmal unnötig spannend. Die Hausherren machten sich durch Unkonzentriertheiten im eigenen Drittel das Leben immer wieder schwer, doch die weiteren Schüsse der Gäste blieben immer wieder an Adler-Goalie Fred Brathwaite hängen oder flogen am Tor vorbei. So sorgte erst Mike Glumacs Treffer ins leere Berliner Tor eine Minute vor Schluss sorgte für die endgültige Entscheidung.
    Geändert von icebrecher (16-01-12 um 05:15 Uhr)

  3. #3
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Nibelungen Kurier

    Adler siegen im Gipfeltreffer mit den Eisbären verdient mit 5:2

    Nach einem Top-Match voller Leidenschaft stehen Mannheim und Berlin jetzt punktgleich an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga

    Über ein Match Mannheim gegen Berlin muss man eigentlich nicht viel erklären, es ist der Leckerbissen der DEL schlecht hin. Keine Begegnung weckt wohl so viele Emotionen, wie das Prestige-Duell der Rekordmeister. Man muss weder Spielern noch Zuschauern etwas sagen, das Match Eisbären gegen Mannheim elektrisiert – zumindest in der Metropolregion Rhein-Neckar - die Massen. Die Spiele sind immer emotionsgeladen und besitzen Play-Off-Charakter. So auch am Sonntagabend in der mit 13.600 ausverkauften SAP-Arena.

    Die waren Adler von Beginn an hoch motiviert, kein Wunder, hatten sie nach drei Niederlagen in Folge doch einiges wieder gut zu machen. Und auch Berlin wollte die Klatsche vom Freitag in Nürnberg vergessen machen. Beste Voraussetzungen also für eine Top-Begegnung. Und dies wurde es auch. Es war ein schnelles Spiel, es war tolles Spiel, es war Werbung fürs Eishockey. Das Resultat von 5:2 (2:0/2:1/1:1) für Mannheim ist verdient, wenn es auch um ein Tor zu hoch ausgefallen ist. Aber die Adler waren über das ganze Match gesehen, die Herren im Ring und dominierten mit einem unbändigen Siegerwillen die Partie. Von den Eisbären war besonders im ersten und zweiten Drittel zu wenig zu sehen. Es fehlten einfach die Leidenschaft in ihrem Spiel und der absolute Siegeswille.

    Zur Chronologie:
    Das Spiel hatte kaum begonnen, da zappelte der Puck auch schon im Berliner Tor. Nico Dimitrakos hatte eiskalt auf Zuspiel von Yannic Seidenberg in der zweiten Minute zum 1:0 verwandelt. Der Schock für die Kurpfälzer dann 30 Sekunden später, als die Hartgummischeibe hinter Torwart Fred Brathwaite im Mannheimer Kasten lag. Plötzlich war es mucksmäuschenstill im weiten Rund. Doch fand der Treffer wegen Torraumabseits keine Anerkennung. Danach ging der Sturmlauf der Adler in Richtung Eisbärentor weiter. Die logische Konsequenz das 2:0 In der 5. Minute durch Yanick Lehoux auf Zuspiel von Chris Lee. In der Folge blieben die Adler das dominierende Team. Die Cracks aus der Quadratestadt waren meist den berühmten Schritt schneller. Zum Ende des Abschnitts kamen die Eisbären jedoch etwas besser in Schwung und erarbeiteten sich gute Einschussmöglichenkeiten. Kurz vor Drittelende hatte der Mannheimer Mike Glumac dann noch eine gute Chance für die Adler, doch vergab es diese und so ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.

    Auch im zweiten Drittel war Mannheim das überlegene Team, wenn auch Berlin mit seinen Angriffen brandgefährlich war. Nicht überraschend daher der 1:2 Anschlusstreffer durch Darin Olver auf Zuspiel von Florian Busch in der 25. Minute. Doch währte die Freude der Eisbären nicht lange, denn nur etwa eine Minute erhöhte Yannic Lehoux auf 3:1 für Mannheim. Und diese schelle Antwort, also der Treffer zum 3:1 war denn wohl auch die Schlüsselszene des Matches. Denn dadurch erstickten die Mannheimer die Berliner Hoffungen bereits wieder im Keim. Die Bemühungen der Eisbären erlahmten nun wieder etwas.

    Als in der 32. Minute dann Adler-Stürmer Matthais Plachta frei vor Torwart Rob Zepp gefoult wurde, erhielt er einen Penalty zugesprochen, den er eiskalt zum viel umjubelten 4:1 verwandelte.

    Insgesamt gesehen, waren die Adler im zweite Drittel hindurch das aktivere Team, auch wenn Berlin durchaus seine Chancen hatte.
    Ab der 44. Minute hatten die Adler dann für 40 Sekunden sogar die Chance mit 5:3 Feldspieler das Ergebnis zu erhöhen, doch wurde dies Gelegenheit, den Sack zu zumachen, leichtfertig vergeben. Somit ging es mit dem 4:1 in die Kabinen.

    Im letzten Abschnitt schien etwas die Luft raus zu sein, doch verkürzte Barry Tallackson der 43. Minute auf 2:4. Und schon war wieder Dampf in der Partie. Mannheim dominierte jedoch weiter das Match. Wobei die Adler zu wenig aus der Vielzahl ihrer glasklaren Chancen machten. Lehoux, Kink, Glumac und Magowan hatte beste Gelegenheiten, so genannte "Hundertprozentige", aber alle Chancen wurden leichtfertig vergeben. Und dies auch, weil die Adler-Stürmer im Angesicht des Sieges zaubern und tricksen wollten, statt den Puck einfach ins gegnerische Tor zu hämmern. Berlin hingegen schien sich aufgeben zu haben, tat zu wenig. Hier hätte man sich einen beherzteren Ansturm vorgestellt. Die endgültige Entscheidung dann in der 59. Minute, als Berlin Torwart Zepp zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte und Ken Magowan ins leere Eisbären-Gehäuse traf.
    Die Eisbären zeigten sich dann als schlechte Verlierer. So wurde der frei aufs leere Berliner Tor zulaufende Yannic Seidenberg in der 60. Minute von Sven Felski gefoult. Im Anschluss daran entwickelte sich ein Faustkampf zwischen Shawn Belle und Sven Felski, den der Mannheimer klar gewann. Zu allem Überfluss warf Florian Busch dann auch noch von der Ersatzbank aus einen Schläger aufs Eis, wofür er bestraft wurde.

  4. #4
    Moderator Avatar von Stefan
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    Das schreibt die Eishockeynews:
    http://www.eishockeynews.de/aktuell/...eidenberg.html


    Felski hat sich Seidenberg also "in den Weg gestellt"... Interessante Formuierung...

    "If I get a guy who wants to be traded, that's usually not good. I want a guy who has worn that jersey with his heart on his sleeve. My experience is that when a guy is hurt that he's been traded, it's a tough first call, but that guy will eventually have that same feeling for your organization."
    - Dean Lombardi


  5. #5
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    auch nicht schlecht gleich am Anfang....

    http://www.eishockeynews.de/

    es gab eine "Massenkeilerei" wie lächerlich ist das denn?

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von jd_2301
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    Aus der BZ:

    "...Mannheim spielt den Sieg relativ sicher nach Hause, macht gar das 5:2 per Empty Net (59.). Danach kochen die Emotionen hoch: Sven Felski (1,80m, 78 kg) checkt Seidenberg unnötig gegen den Kopf, wird danach von Shawn Belle (1,90 m, 106 kg) vermöbelt. Sieht aus, als würde Arthur Abraham gegen Vitali Klitschko antreten..."

    Vollständiger Artikel

    Hexenkessel gesucht. Bitte um Angebote...

  7. #7
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    So schlecht wie Felski ist Abraham jetzt auch nicht.....

  8. #8
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  9. #9
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Mannheimer Morgen

    Nach verdientem 5:2-Sieg zieht Mannheim in der Tabelle mit den Berlinern gleich / Yanick Lehoux trifft doppelt

    Adler nehmen die Eisbären auseinander


    Am Ende der Saison wollen die Mannheimer Adler die Eisbären Berlin vom Thron stoßen. Gestern sorgten sie vor 13 600 Zuschauern in der SAP Arena immerhin schon einmal dafür, dass das Rennen um die beste Ausgangsposition in den Play-offs ein offenes Rennen bleibt. Im direkten Duell schlug der Tabellenzweite den Spitzenreiter verdient mit 5:2 (2:0, 2:1, 1:1). Damit zog das Team von Trainer Harold Kreis nach Punkten gleich (70), die Hauptstädter haben allerdings ein Spiel weniger absolviert als der Herausforderer.

    "Berlin war sehr aggressiv, aber wir haben sofort ins Spiel gefunden. Die Mannschaft hat sehr konzentriert gespielt und insgesamt eine gute Leistung gezeigt", war Kreis nach dem Sieg hochzufrieden.

    Nach nicht einmal fünf Minuten führten die Adler bereits mit 2:0. Durch ein Muster an Effektivität sorgten sie für Ernüchterung bei den dezimiert angetretenen Berlinern. Mit einem Bilderbuch-Angriff holten die Blau-Weiß-Roten zum ersten Streich aus. Chris Lee schickte Yannic Seidenberg, der vors Tor passte. Niko Dimitrakos drückte die Scheibe über die Linie - 1:0 nach nur 64 Sekunden.

    Nachdem Schiedsrichter Daniel Piechaczek dem vermeintlichen 1:1 zurecht die Anerkennung verweigert hatte, weil Sven Felski Mannheims Torhüter Freddy Brathwaite im Torraum behindert hatte (2.), legte Yanick Lehoux den zweiten Treffer für den Tabellenzweiten nach (5.). Mannheim wollte im Anschluss das Spiel kontrollieren, vergaß aber, die zu Beginn gezeigte Aggressivität beizubehalten. So machten die Eisbären aus einer zunächst verdienten Adler-Führung eine, die um ein Tor zu hoch ausfiel. Nur weil Brathwaite in Unterzahl gegen TJ Mulock glänzend reagierte, ging es mit dem 2:0 erstmals in die Kabine.

    Endgültig im Spiel war der Titelverteidiger, als Darin Olver zum 2:1 abstaubte (26.). Würden die Hauptstädter nun endgültig zum Gegenschlag ausholen? Ganze 51 Sekunden durften die mitgereisten Fans der Berliner davon träumen. Dann stellte Lehoux mit einem Treffer der Marke "Tor des Jahres" den alten Abstand wieder her. Nachdem Frank Mauer an der Mittellinie einen Zweikampf gewonnen und seinen Gegenspieler aus dem Spiel genommen hatte, ließ Lehoux zunächst einen Eisbären zur Flugente mutieren, um mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck auch noch Goalie Rob Zepp zu überlisten (27.).

    Nun gelang den Adlern fast alles. Nach einem Puckklau brach Matthias Plachta durch, er wurde von hinten gehakt und bekam einen Strafschuss zugesprochen. Diesen verwandelte der 20-Jährige wie ein alter Hase. Er wartete, bis Zepp reagierte und tunnelte ihn zum 4:1 (32.). Um wunschlos glücklich zu sein, hätte nur noch ein funktionierendes Powerplay gefehlt. Doch auch eine 39-sekündige doppelte Überzahl ließen die Kreis-Schützlinge ungenutzt verstreichen (34.).

    So zeigten die Berliner doch noch die eines Meisters würdige Reaktion. Nach Barry Tallacksons 4:2 (43.) drückten sie auf den Anschluss. Doch da Brathwaite nichts mehr zuließ und Ken Magowan mit einem Tor in den verwaisten Eisbären-Kasten den Deckel auf den Sieg schraubte (59.), durften die Adler nach drei Niederlagen in Folge wieder jubeln.

    Damit aber noch nicht genug: Als Yannic Seidenberg das zweite Empty-Net-Tor hätte nachlegen können, stoppte ihn Sven Felski mit einem völlig unnötigen Frustfoul. Das rief Shawn Belle auf den Plan, der sich Felski kräftig zu Brust nahm und ihn mit den Fäusten zur Rechenschaft zog (60.).

  10. #10
    you can call me Felix Avatar von Robert
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    Nur meine ganz persönliche Meinung:

    Zitat Zitat von Frank #80 Beitrag anzeigen
    Umso ärgerlicher, dass die Eisbären im Mitteldrittel durch Torjäger Darin Olver zum Anschluss kamen, als der bis dahin gute Shawn Belle einen Abpraller nicht „aufräumen” konnte. Doch das prompte 3:1 entschädigte - und begeisterte. Konter der Adler, Yanick Lehoux legte sich die Scheibe von der Rück- auf die Vorhand und versenkte sie brillant. Ein Beispiel auch für geistige Frische: Es zahlte sich aus, dass Trainer Harold Kreis seine vierte Reihe konsequent einsetzte. Umso schöner für die Talente des vierten Angriffs, dass Matthias Plachta seine Penalty-Chance gewitzt nutzte - 4:1 (32.).

    Wenn jetzt noch das Powerplay geklappt hätte! So blieb nach dem 2:4 Tallacksons Restspannung - bis zum 5:2 durch Magowan ins leere Tor und zu zwei wüsten Prügeleien im ansonsten fairen Spiel. Entzündet hatten sich diese an einem üblen Check Sven Felskis zum Kopf des Mannheimers Yannic Seidenberg.
    Gut, dass wir drüber geredet haben. Zwei absolut geniale Tore atemberaubend rübergebracht.

    Zwei wüste Prügeleien? Ich muss was verpasst haben. Kein Wort zum Terminator? Schade.

    Zitat Zitat von icebrecher Beitrag anzeigen
    Adler Mannheim

    Adler schlagen den Tabellenführer mit 5:2

    Im Mittelabschnitt brachte Darin Olver den Deutschen Meister auf 2:1 heran, doch Yanick Lehoux stellte kaum eine Minute später mit seinem zweiten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Adler hatten das Match nun auch im Griff. In der 32. Minute wurde Matthias Plachta auf dem Weg zum Tor regelwidrig von Sven Felski gestört, den fälligen Penalty schob Plachta dem Berliner Torhüter zwischen den Beinen hindurch zum 4:1. Fast wäre dem 20-jährigen in der 36. Minute sein zweiter Treffer gelungen, als er nach schöner Vorarbeit von Frank Mauer an Zepps Schoner hängen blieb. Und auch Glumac (38.) war nah am fünften Mannheimer Tor dran, doch der Puck flog am Tor vorbei.
    Same procedure as oben. Schade.

    Wo ist Behle ... äh ... Belle? Das Gesprächsthema der letzten 24 Stunden wird mit keiner Silbe erwähnt. Gaaanz nah dran an den Fans. Tripcke raus!

    Zitat Zitat von icebrecher Beitrag anzeigen

    Auch im zweiten Drittel war Mannheim das überlegene Team, wenn auch Berlin mit seinen Angriffen brandgefährlich war. Nicht überraschend daher der 1:2 Anschlusstreffer durch Darin Olver auf Zuspiel von Florian Busch in der 25. Minute. Doch währte die Freude der Eisbären nicht lange, denn nur etwa eine Minute erhöhte Yannic Lehoux auf 3:1 für Mannheim. Und diese schelle Antwort, also der Treffer zum 3:1 war denn wohl auch die Schlüsselszene des Matches. Denn dadurch erstickten die Mannheimer die Berliner Hoffungen bereits wieder im Keim. Die Bemühungen der Eisbären erlahmten nun wieder etwas.

    Als in der 32. Minute dann Adler-Stürmer Matthais Plachta frei vor Torwart Rob Zepp gefoult wurde, erhielt er einen Penalty zugesprochen, den er eiskalt zum viel umjubelten 4:1 verwandelte.

    Die Eisbären zeigten sich dann als schlechte Verlierer. So wurde der frei aufs leere Berliner Tor zulaufende Yannic Seidenberg in der 60. Minute von Sven Felski gefoult. Im Anschluss daran entwickelte sich ein Faustkampf zwischen Shawn Belle und Sven Felski, den der Mannheimer klar gewann. Zu allem Überfluss warf Florian Busch dann auch noch von der Ersatzbank aus einen Schläger aufs Eis, wofür er bestraft wurde.
    Scheint ansteckend zu sein. Aber immerhin wird der Höhepunkt am Schluss erwähnt.

    Nein, die blutarme "Berichterstattung" schafft es nicht, mir die Freude an dem großartigen Spiel zu nehmen. Wenn ich allerdings bedenke, mit welchen Attributen so manch blutarmes "Spiel" - auch in der jüngeren Vergangenheit - zu absoluten Gourmethäppchen hochstilisiert wurde, wird in mir ob der offensichtlichen, emotionalen Ohnmacht einfach nur tiefstes Mitleid geweckt. Und abermals nein - ein Redaktionsschluss ist in meinen Augen keine Blankoausrede für derart liebloses "Geschreibsel".

    Klarer und verdienter Sieger der regionalen Presselandschaft ist für mich der Mannheimer Morgen.

    Gruß Robert
    Geändert von Robert (16-01-12 um 22:58 Uhr)
    The ultimate victory in competition is derived from the inner satisfaction of knowing that you have done your best and that you have gotten the most out of what you had to give. -Howard Cosell-

  11. Folgende User bedanken sich bei Robert für diesen Beitrag:

    Animus (17-01-12)

  12. #11
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    Viel schlimmer find ich die "Spielberichte" auf der DEL-Seite. Jeder Spielbereicht ist doch quasi nur ein Statistikbogen mit Wörtern geschmückt mit immer den gleichen Floskeln. Eigentlich kann man da jeden "Bericht" schon am Spielergenis erahnen^^
    DAS ist wirklich liebloses geschreibsel, welches im keinsten nur ansatzweise Werbung für die DEL macht.

  13. #12
    Krawall-Nuss Avatar von Tallsson
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    Ich frage mich immer wieder, wie eine auf dem Eis teilweise so überragende und erfolgreiche Mannschaft neben dem Eis so unprofessionell sein kann - von Spielern, über denTrainer, Manager und Pressesprecher.

  14. #13
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    Ich hab mir gerade mal die Pressekonferrenz angesehen. Kann es sein dass Don und Harry nicht besonders leiden können? Hab das gefühl die würden sich nicht mal mit dem Arsch anschauen (ja direkte Ausdrucksweise). Rein subjektive Wahrnehmung? Oder Wunschdenken? ^^

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