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Thema: Presse vom 17.01.2012

  1. #16
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Lampertheimer Zeitung

    Jetzt noch mit Konstanz versehen

    DEL Adler zeigen beim 5:2 gegen Berlin, was sie zu leisten imstande sind


    Die Adler haben sich am Sonntagabend in der Deutschen Eishockey-Liga nach zuvor drei Niederlagen in Folge eindrucksvoll zurückgemeldet und Tabellenführer Eisbären Berlin mit 5:2 geschlagen. Im Gleichschritt führt nun das Duo Berlin/Mannheim das DEL-Tableau mit jeweils 70 Punkten an und liegt damit fünf Zähler vor dem Verfolger-Paar Ingolstadt und Hamburg. Weitere zwei Punkte dahinter folgen als Fünfte die Grizzly Adams Wolfsburg, die heute auf Berlin treffen. Platz sechs geht derzeit an das Überraschungsteam aus Straubing, das satte sieben Zähler Vorsprung auf die siebtplatzierten Iserlohn Roosters aufweist und damit auf Play-off-Kurs liegt.

    Das Spitzenspiel vor 13 600 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena hielt über weite Strecken, was es versprochen hatte - trotz Verletzungssorgen auf beiden Seiten. Und das Ergebnis war natürlich ganz nach dem Geschmack der Mannheimer Fans. Die Hausherren konnten die Punkte-Lücke auf die Eisbären wieder schließen und zeigten dabei eine sehr ordentliche Leistung. Niko Dimitrakos mit seinem dritten Treffer im siebten Spiel ebnete früh, exakt nach 64 Sekunden, den Weg zum Sieg. Der Rückkehrer profititierte von Yannic Seidenbergs Übersicht. Und Powerplay-Spezialist Yanick Lehoux netzte diesmal bei Fünf gegen Fünf. Nach knapp fünf Minuten lag der Herausforderer mit 2:0 vorne. Bei beiden Treffern wirkte Berlins Defensivverbund merklich unorientiert.

    Lehoux legte in der 27. Minute gar seinen zweiten Treffer nach und beruhigte mit seinem Schlenzer in den Winkel die Mannheimer Nerven, nachdem kurz zuvor Darin Olver (26.) den Anschluss hergestellt hatte. Als Matthias Plachta danach auf dem freien Weg zum Tor unfair von Sven Felski gestoppt worden war, entschied Schiedsrichter Daniel Piechaczek auf Penalty (32.).

    Wie cool der junge Plachta dabei Eisbären-Goalie Rob Zepp die Scheibe zwischen den Beinen durchsteckte bewies, dass das Mannheimer Selbstvertrauen in diesem Moment ganz weit oben zu finden war. Das Spiel war damit entschieden, auch wenn Barry Tallackson (43.) noch einmal auf 2:4 verkürzte. Ken Magowan (59.) machte per Emptynetter alles klar.

    Felskis Frust entlädt sich kurz vor Spielende

    Sven Felski hatte sich sein Rekord-Wochenende wohl auch ganz anders vorgestellt. Hatte er bereits sein 900. DEL-Spiel für die Eisbären am Freitag in Nürnberg mit 2:6 verloren, so hagelte es im 901. gleich die nächste Schlappe. Elf Gegentreffer in zwei Spielen - das ist man von den Eisbären eigentlich nicht gewohnt. Routinier Felski war das wohl auch ein bisschen zu viel an Frust, er ließ sich zu einem Check gegen den Nacken- und Kopfbereich hinreißen und kassierte dafür eine Matchstrafe. Shawn Belle, der sich daraufhin den Übeltäter zur Brust nahm, musste genauso mit Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis wie Florian Busch, der in den Katakomben noch wutentbrannt seinen Schläger in die Ecke donnerte.

    Es war der emotionale Abschluss eines gutklassigen Spiels, das bereits jetzt Vorfreude auf die Play-offs macht. Die Adler haben gezeigt, dass sie jedes DEL-Team schlagen können. Nun muss das Ziel sein, die starken Leistungen mit Konstanz zu versehen.

  2. #17
    EishockeyFANatiker
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    Die "Belagerung" der Schiri-Kabine durch Don Corleone Jackson ist eigentlich Grund genug für einen Zusatzbericht der Schiedsrichter. Man muss sich beileibe nicht alles bieten lassen. Insbesondere bei der Vorgeschichte!

    Da wäre mir eben beim Lesen fast meine Teetasse aus der Hand gerutscht!
    "Winning is not a sometime thing; it's an all the time thing. You don't win once in a while; you don't do things right once in a while; you do them right all the time.
    WINNING IS A HABIT.
    There is no room for second place. There is only one place in my game, and that's first place. I have finished second twice in my time at Green Bay, and I don't ever want to finish second again. There is a second place bowl game, but it is a game for losers played by losers. [...] you've got to play with your heart, with every fiber of your body. [...]"

    Vince Lombardi
    (ehemaliger Coach der Green Bay Packers, mit welchen er sieben NFL-Meisterschaften - inkl. der ersten beiden Super Bowls gewann)

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