Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: 20.1.12 ERC Ingolstadt - Adler Mannheim 4:2 (Spielberichte)

  1. #1
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    20.1.12 ERC Ingolstadt - Adler Mannheim 4:2 (Spielberichte)

    Adler Mannheim

    2:4 – Adler verlieren in Ingolstadt

    Mit 2:4 (0:0,2:2,0:2) verloren die Adler das Spitzenspiel bei den Panthern in Ingolstadt. Zwar konnten die Adler im Mittelabschnitt durch Sifers in Führung gehen, doch die Panther spielten ein starkes Match und konnten am Ende die drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Das zweite Adler-Tor hatte Frank Mauer erzielt. Kurzfristig mussten die Adler in Ingolstadt auch auf Ken Magowan verzichten, der sich eine Muskelzerrung zugezogen hatte.

    Ein rassiges Spiel bekamen die Fans in der Ingolstädter Eishalle im ersten Drittel geboten. Sehr kampfbetont und defensiv stabil agierten beide Teams in den ersten 20 Minuten. Den Rest vor den beiden Toren erledigten die beiden Goalies Fred Brathwaite und Ian Gordon.
    Im Mittelabschnitt dann allerdings fielen auch die Tore. Jaime Sifers brachte die Adler mit einem platzierten Schuss in den Winkel nach gut zwei Minuten in Führung. Doch die Panther weiter sehr verbissen, konnten nur eine Minute später schon ausgleichen. Chris Sparre traf zum 1:1. Dieses Tor sorgte bei den Adlern kurzfristig für einen kollektiven Blackout, den Prestin Ryan nutzte, um nur 17 Sekunden nach dem Ausgleich die Führung zu erzielen. Glücklicherweise fanden sich die Adler schnell wieder und gewannen ihre Sicherheit in der Defensive umgehend zurück. Nachdem Seidenberg den Ausgleich noch verpasste, war es Frank Mauer, der in der 34. Minute einen Break zum 2:2 abschloss.
    Mit viel Energie kamen die Hausherren aus der Kabine, wollten früh im letzten Drittel die Weichen auf Sieg stellen. Doch die Adler standen in der Defensive weiter stabil und konnten die gegnerischen Stürmer vom eigenen Tor fernhalten. In der 50. Minute fiel der Führungstreffer der Panther aber doch noch. Derek Hahns Schuss rutschte vor Brathwaites Tor, wo Petterson lauerte und den Puck über die Linie drückte. Als Harold Kreis kurz vor Ende alles auf eine Karte setzte und Brathwaite aus dem Tor nahm, traf Thomas Greilinger per Empty Net Tor zum 4:2.

  2. #2
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    Nibelungen Kurier

    Adler unterliegen im Top-Spiel in Ingolstadt

    Bei der 2:4 (0:0/2:2/0:2) Niederlagen fanden die Mannheimer nie zu ihrem Spiel und unterlagen verdient gegen bissige und kampfbereite Panther


    Vom ersten Bully an gaben die Ingolstädter mächtig Gas und setzten die Mannheimer Adler gehörig unter Druck. Und daran sollte sich über 60 Minuten nichts Grundlegendes ändern. Während die gesamte Adler-Mannschaft nie zu ihrem Spiel fand und komplett "neben den Schlittschuhen" zu stehen schien, wollte die Panther den Sieg unbedingt und haben ihn auch verdient.

    Anzumerken ist, dass Mannheim mit Christoph Ullmann, Craig MacDonald und Ken Magowan drei wichtige Stürmer fehlten, doch daran die Niederlage alleine festmachen zu wollen, würde zu kurz greifen, denn auch Ingolstadt hatte Verletzte zu ersetzen. Vielmehr trifft es zu, dass die Adler nicht motiviert genug zu Werke gingen und ihr Kämpferherz in der Quadratestadt am Neckar vergessen zu haben schienen. Eine laxe Einstellung, die die Adler gerade in den letzten Wochen schon häufiger an den Tag legten und die wichtige Punkte kostete. Es reicht in der DEL eben nicht, nur gegen Berlin Gas zu geben und zu glauben, gegen die anderen Teams gewinnt man schon irgendwie. Sollte sich an dieser Arbeitsmoral nicht ändern, dürfte der Traum vom Titel schnell ausgeträumt sein.

    So war der Spielstand von 0:0 nach dem ersten Drittel auch eher schmeichelhaft für Mannheim, als dass er das Kräfte- und Chancenverhältnis ausgedrückt hätte. Auch dass es nach dem zweiten Drittel "nur" 2:2 unentschieden stand, ist eher ein Indiz für die Ingolstädter Abschlussschwäche als für die Stärke der Adler. Die Treffer hatten Jame Sifers (23. Min) und Frank Mauer (34. Min) für Mannheim sowie Kristopher Sparre (24. Min) und Preston Ryan (25. Min) für die Panther erzielt.

    Im letzten Abschnitt war es dann Timmy Petterson, der mit dem 3:2 in der 50. Minute für die Vorentscheidung für der Cracks aus der Audi-Stadt gesorgt hatte. Das Tor zum 4:2 durch Thomas Greilinger ins leere Mannheimer Gehäuse, das Torwart Fred Brathwaite längst zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, war schließlich nur noch Ergebniskosmetik.

  3. #3
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    Mannheimer Morgen

    Mannheim unterliegt im DEL-Topspiel beim ERC Ingolstadt mit 2:4

    Adler packen nicht zu


    Die Mannheimer Adler haben die Patzer der Konkurrenz nicht genutzt. Die Mannschaft von Trainer Harold Kreis verlor das Topspiel beim Tabellendritten ERC Ingolstadt mit 2:4 (0:0, 2:2, 0:2). Dass auch Spitzenreiter Eisbären Berlin (1:2 gegen München) und die Hamburg Freezers (1:3 gegen Augsburg) Federn ließen, durfte kein Trost sein. "Ingolstadt war bissiger", sagte Adler-Stürmer Frank Mauer, der in der Schlussminute das 3:3 vergab.

    Das Beste nach dem ersten Drittel war aus Mannheimer Sicht das Ergebnis: Es stand 0:0, noch war alles möglich. Die Blau-Weiß-Roten durften sich nicht nur bei ihrem Torhüter Freddy Brathwaite bedanken, sondern auch bei der Ingolstädter Abschlussschwäche. "Wir haben viel zu langsam gespielt und die Scheibe nicht konsequent genug aus unserer Zone gebracht", legte Yannic Seidenberg den Finger in die Wunde.

    Dass der Stürmer nach dem Foul des Berliners Sven Felski auflief, war für die Adler wichtig, da sie neben den beiden Langzeitverletzten Craig MacDonald und Christoph Ullmann auch auf Ken Magowan (Muskelzerrung) verzichten mussten.

    Der Ausfall der drei Top-Angreifer durfte aber nicht für den lethargischen Auftritt herhalten. Joe Motzko (2.), Timmy Pettersson (11.), und Christoph Gawlik (13.) hatten die besten Panther-Chancen. Und der Tabellenzweite? Mannheim begnügte sich damit, Nadelstiche zu setzen. Nach der ersten Pause schien es, als ob es gerade so weitergehen würde. Nicht einmal 20 Sekunden waren gespielt, als Rick Girard auf Brathwaite zustürmen durfte, doch auch der Ex-Adler scheiterte. So brachte Jaime Sifers die Gäste mit einem Tor aus heiterem Himmel in Führung. Von der rechten Bande zog der Verteidiger ab - 0:1 (23.).

    Ingolstadt zeigte die Reaktion einer Spitzenmannschaft. Eine Minute später schlug Kris Sparre zurück. Statt blind abzuziehen, sah Prestin Ryan den Torjäger völlig unbedrängt vor Brathwaite lauern, Sparre tippte den Puck geschickt zum 1:1 ins Netz (24.). Der Höhepunkt der Mannheimer Nachlässigkeiten sollte aber noch folgen. Ryan startete einen Alleingang, Niki Goc machte den Weg frei, und der Verteidiger vollstreckte eiskalt - zwischen 1:1 und 2:1 lagen gerade einmal 17 Sekunden!

    Ausgleich nach "Tennis-Einlage"

    Erst nach dem Rückstand fanden die Adler langsam zu ihrem Spiel. Da die Adler auch Tennis spielen können, glichen sie aus. Niko Dimitrakos bediente Mauer mit einem "Lob" aus der eigenen Zone. Der 23-Jährige nutzte seine Schnelligkeit und überwand Ian Gordon mit einem Schuss über die Fanghand (34.). Trotz des 2:2 nach 40 Minuten fand Mike Schmidt deutliche Worte. "Wir machen es Ingolstadt viel zu leicht", kritisierte der Mannheimer Co-Trainer.

    Nach einer Zwangspause - ein Sicherheitsglas war zu Bruch gegangen - neutralisierten sich beide Teams zunächst. Doch dann servierten die Adler den Panthern den Siegtreffer auf dem Silbertablett. Pettersson durfte unbedrängt zum 3:2 abfälschen (50.). In der letzten Minute überschlugen sich die Ereignisse. Als Kreis seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte, verpasste Mauer das 3:3, im Gegenzug sorgte Thomas Greilinger für die Entscheidung.

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Frank #80
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    Die Rheinpfalz schreibt:


    Nicht bissig genug


    Adler Mannheim unterliegen Ingolstadt 2:4

    Ingolstadt (rhp/gai). Die Adler Mannheim haben das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey-Liga gegen den ERC Ingolstadt mit 2:4 (0:0, 2:2, 0:2) verloren.


    „Ingolstadt war einfach bissiger als wir, hat das Spiel über 60 Minuten besser im Griff gehabt und deshalb verdient gewonnen”, sagte Adler-Stürmer Frank Mauer, der in der letzten Spielminute, in der Trainer Harold Kreis seinen Torwart Freddy Brathwaite zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte, die Chance zum 3:3 hatte. Aber Mauer säbelte über die Scheibe, die bei Timmy Pettersson landete, der zum 4:2 ins leere Tor traf.

    Im rasanten ersten Drittel gab es für die Adler, die kurzfristig auch auf Ken Magowan (Muskelzerrung) verzichten mussten, kaum eine Verschnaufpause. Ingolstadt zog ein regelrechtes Powerplay auf und Brathwaite war nach 90 Sekunden bei einem Schuss von Joseph Motzko gefordert. Der Druck wurde noch größer, als Chris Lee in der 4. Minute die erste von vier Adler-Strafzeiten im ersten Spielabschnitt kassierte. Mehrfach stand Brathwaite im Brennpunkt und hielt mit tollen Reflexen die Gäste im Spiel. In der 6. Minute wäre Marcus Kink bei einem Konter in Unterzahl fast die Führung für die Mannheimer gelungen, aber ERC-Keeper Ian Gordon war bei dessen Schuss ebenso auf dem Posten wie kurz darauf gegen Chris Lee, der direkt von der Strafbank gekommen war. Aber das war's dann fast schon mit den Mannheimer Offensivbemühungen.

    Schwungvoll starteten die Gastgeber auch ins zweite Drittel, aber das erste Tor machten die Adler durch James Sifers (23.), der Gordon mit einem Schlenzer überraschte. Ingolstadt war aber keineswegs geschockt und drehte mit zwei Toren innerhalb von 18 Sekunden das Spiel. Kristopher Sparres 1:1 (24.) ließ Prestin Ryan nach einem Slalomlauf durch die Adler-Abwehr das 2:1 folgen (25.). Aber auch die Adler fingen sich schnell, hatten nun mehr vom Spiel und durch Matthias Plachta, der an Gordon scheiterte und Mike Glumac, der die abprallende Scheibe übers Tor drosch, in der 29. Minute zwei Großchancen. Auch Yannic Seidenberg machte es eine Minute später nicht besser. Frank Mauer aber nutzte in der 34. Minute seine Konterchance zum 2:2-Ausgleich.

    So spielten sie

    Adler Mannheim: Brathwaite - Sifers, Belle; Lee, Wagner; Reul, Goc; Kettemer - Glumac, Mitchell, Plachta; Arendt, Dimitrakos, Seidenberg; Mauer, Lehoux, Kink; Kettemer, El-Sayed, Gelke

    Tore: 0:1 Sifers (El-Sayed) 22.23, 1:1 Sparre (Ryan) 23.49, 2:1 Ryan (Sparre) 24.06, 2:2 Mauer (Dimitrakos) 33.12, 3:2 Pettersson (49.23), 4:2 Greilinger (59.13) - Strafminuten: 8 - 12 - Beste Spieler: Sparre, Ryan - Brathwaite - Zuschauer: 4348 - Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken).
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

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