Die Rheinpfalz schreibt:
Adler setzen auf die „Torklauer”
Mannheim/Köln (olw). Zum dritten Mal in dieser Eishockey-Saison fordern die Kölner Haie die Adler Mannheim heraus. Ihr Nahziel heute Abend (19.30 Uhr) dürfte sein: überhaupt mal ein Tor erzielen ...
3:0 siegten die Adler im Oktober 2011 in Köln, 4:0 im Dezember zu Hause. Was Haie-Trainer Uwe Krupp mutmaßlich zu dieser Aussage von gestern veranlasste: „Mannheim stellt die wohl beste Mannschaft der Liga. Zwei Mal konnten wir in dieser Saison gut mithalten, doch die Klasse der Mannheimer hat sich jeweils durchgesetzt.” Und die Taktik, könnte man hinzufügen: Denn in beiden Spielen adaptierten die Adler etwas die typische Einstellung der heißblütigen Haie - Tempo von Beginn an, läuferische Bereitschaft, gesunde Härte, zu Ende gefahrene Checks. „Agieren, nicht reagieren”, formulierte es gestern Trainer Harold Kreis.
Der Adler-Coach beschäftigte sich aber übers Wochenende auch mit dem 2:4 verlorenen Freitagsspiel: „Es war mehr mental als etwas anderes.” Für Kreis hat sein Team die Spitzenbegegnung in Ingolstadt im Kopf verloren. Und so gab's gleich am Samstag ein „sehr kritisches Videomeeting” und ein Training, „das härter ausfiel als sonst”. Dann folgte ein freier Sonntag: „Raus aus den Köpfen” sollte die missglückte Partie.
Torjäger Ken Magowan (Muskelzerrung) fällt heute im Eishockey-Klassiker wohl erneut aus, Freddy Brathwaite steht im Tor. Gut gefällt Kreis seine junge vierte Sturmreihe mit dem neulizenzierten Richard Gelke: „Die machen ihren Job. Sie sollen einfach spielen, Checks zu Ende fahren, kein Gegentor bekommen - und vielleicht ein Tor klauen ...”



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