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Thema: Presse vom 24.01.2012

  1. #1
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    Presse vom 24.01.2012

    Die Rheinpfalz schreibt:


    Adler setzen auf die „Torklauer”


    Mannheim/Köln (olw). Zum dritten Mal in dieser Eishockey-Saison fordern die Kölner Haie die Adler Mannheim heraus. Ihr Nahziel heute Abend (19.30 Uhr) dürfte sein: überhaupt mal ein Tor erzielen ...

    3:0 siegten die Adler im Oktober 2011 in Köln, 4:0 im Dezember zu Hause. Was Haie-Trainer Uwe Krupp mutmaßlich zu dieser Aussage von gestern veranlasste: „Mannheim stellt die wohl beste Mannschaft der Liga. Zwei Mal konnten wir in dieser Saison gut mithalten, doch die Klasse der Mannheimer hat sich jeweils durchgesetzt.” Und die Taktik, könnte man hinzufügen: Denn in beiden Spielen adaptierten die Adler etwas die typische Einstellung der heißblütigen Haie - Tempo von Beginn an, läuferische Bereitschaft, gesunde Härte, zu Ende gefahrene Checks. „Agieren, nicht reagieren”, formulierte es gestern Trainer Harold Kreis.

    Der Adler-Coach beschäftigte sich aber übers Wochenende auch mit dem 2:4 verlorenen Freitagsspiel: „Es war mehr mental als etwas anderes.” Für Kreis hat sein Team die Spitzenbegegnung in Ingolstadt im Kopf verloren. Und so gab's gleich am Samstag ein „sehr kritisches Videomeeting” und ein Training, „das härter ausfiel als sonst”. Dann folgte ein freier Sonntag: „Raus aus den Köpfen” sollte die missglückte Partie.

    Torjäger Ken Magowan (Muskelzerrung) fällt heute im Eishockey-Klassiker wohl erneut aus, Freddy Brathwaite steht im Tor. Gut gefällt Kreis seine junge vierte Sturmreihe mit dem neulizenzierten Richard Gelke: „Die machen ihren Job. Sie sollen einfach spielen, Checks zu Ende fahren, kein Gegentor bekommen - und vielleicht ein Tor klauen ...”
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

  2. #2
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Mannheimer Morgen

    Aussprache hinter verschlossenen Türen nach Niederlage in Ingolstadt / Mannheim will mit Sieg bei den Haien zweiten Platz zurückerobern

    Adler fassen sich an den eigenen Schnabel


    Es kam, wie es kommen musste. Am spielfreien Sonntag sahen die Mannheimer Adler tatenlos zu, wie die Eisbären Berlin die Tabellenführung ausbauten, der ERC Ingolstadt auf den zweiten Platz vorbeizog und auch die Straubing Tigers einen Sieg einfuhren. Zwischen Rang drei (70) und Platz sechs (65), der gerade noch die direkte Qualifikation für die Play-offs bedeutet, liegen in der Deutschen Eishockey Liga gerade mal fünf Pünktchen.

    Nicht nur deswegen war die verdiente 2:4-Niederlage in Ingolstadt am Wochenende noch Thema bei den Adlern. "Die Jungs haben sich zu einem Close-Door-Meeting zusammengesetzt", erzählte Trainer Harold Kreis. Die Spieler setzten sich also nach der Partie bei den Bayern in der Kabine zusammen und sprachen die Defizite ganz offen an. "Wir sind ohne Energie aufs Eis gekommen. Das darf uns nicht passieren - vor allem nicht in so einem Top-Spiel", betonte Mike Glumac.

    Auch am Tag nach der Schlappe ging die Aufarbeitung weiter, das Trainer-Team führte den Profis die entscheidenden Szenen noch einmal vor Augen. Viel Positives gab es dabei nicht zu sehen, obwohl Mannheim bis zum Schluss auf einen Punktgewinn hoffen durfte. Dass die Adler nicht gleich die Gelegenheit hatten, die Scharte auszuwetzen, wurde unterschiedlich bewertet. Während Frank Mauer, der Torschütze zum 2:2, auf eine Rehabilitation brannte, sah Kreis dies entspannter: "So hatten alle die Chance, den Kopf freizubekommen."

    Heute (19.30 Uhr) können die Blau-Weiß-Roten in Köln den aufgestauten Frust in positive Energie umwandeln. An die bisherigen Saison-Vergleiche mit den Haien haben sie gute Erinnerungen. Es gab zwei Siege, zweimal stand die Null (3:0, 4:0). Dennoch warnt Kreis vor dem Tabellenachten: "Köln ist eine sehr robuste Mannschaft, die schnell und gradlinig spielt. Wir müssen unsere Aktionen mit Intensität abschließen." Im Tor steht wieder Fred Brathwaite, mit der Rückkehr des verletzten Torjägers Ken Magowan (Muskelzerrung) sah es gestern schlecht aus, der 30-Jährige fehlte beim Training.

    Geht es nach Glumac, könnte das dritte Duell mit den Domstädtern so laufen wie die bisherigen. Beim 3:0 leitete er die ersten beiden Tore ein, beim 4:0 erzielte er einen Treffer und bereitete den Endstand vor. Doch der 31-Jährige ließ nicht nur Tore, sondern auch seine Fäuste sprechen. Mit Björn Krupp, Sohn von Kölns Trainer Uwe, lieferte er sich eine handfeste Auseinandersetzung.

    Indes macht Glumacs Sturmkollege Craig MacDonald in der Reha nach seinem Kreuzbandriss weitere Fortschritte. "Er stand schon wieder auf dem Eis. Das Knie muss aber erst zu 100 Prozent stabil sein, bevor es mit einem Comeback klappt", betonte Coach Kreis.

  3. #3
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Lampertheimer Zeitung

    Halten sich die Adler schadlos?

    Mannheim gegen Köln noch ohne Gegentreffer


    Wer hat die besseren Karten? Heute Abend treffen die Mannheimer Adler in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) um 19.30 Uhr in der Kölner Lanxess Arena auf die dort beheimateten Haie. Während die Mannheimer aus den letzten fünf Ligaspielen nur ein Sieg geholt haben, kämpfen die Rheinländer gegen eine miese Bilanz gegen die Nordbadener an.

    In dieser Saison gelang der Mannschaft von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp nämlich noch kein Treffer gegen die Adler - 0:3 und 0:4 lauteten die Resultate der beiden ersten Aufeinandertreffen aus Sicht der Dom-städter. Um Besserung herbeizuführen, müssen sich die Haie vor heimischen Publikum allerdings steigern. Denn in der größten Arena der DEL schwächelt der Tabellenachte. Von den letzten sechs Heimspielen gewannen die Rheinländer nur zwei.

    Die Adler mussten ihrerseits am Wochenende den zweiten Tabellenplatz räumen. Die Mannschaft von Harold Kreis war am Sonntag spielfrei. Das nutzte Ingolstadt, um an den Mannheimern vorbeizuziehen. Um an den Konkurrenten ganz oben im DEL-Tableau dranzubleiben, müssen in den kommenden Spielen gegen Köln, Straubing (Freitag, 19.30 Uhr) und am kommenden Sonntag gegen Nürnberg um 14.30 Uhr Punkte her.

    Im Duell der beiden Traditionsvereine geht es also darum, wer sich ein Stück weit aus seiner kleinen Krise freischwimmen kann. Die Haie werden das Unterfangen mit einem alten Bekannten angehen. Mit Johan Akerman ist ein offensivstarker Verteidiger zurück in Köln. Vergangene Saison überzeugte der Schwede mit 36 Punkten in 52 Saisonspielen. Nach seiner Rückkehr nach Köln hat er auch schon wieder zwei Tore in zwei Spielen aufgelegt. Er soll dabei helfen, die Torflaute gegen die Adler zu beenden.

    Die Mannheimer arbeiteten unterdessen am Wochenende die Niederlage gegen Ingolstadt auf. „Wenn wir wieder zu unserem Spiel finden und einfach spielen, werden wir das Match gewinnen“, meinte Florian Kettemer. Nicht dabei sind heute die langzeitverletzten Craig MacDonald und Christoph Ullmann. Auch für Ken Magowan (Zerrung) wird die Zeit wohl knapp.

  4. #4
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    Man liest immer wieder Brathwaite spielt? OK der ist zur Zeit gut drauf und hat in Ingolstadt einiges verhindert, aber was ist eigentlich mit Brückmann? Hat er seine Verletzung noch nicht komplett auskuriert oder kommt er einfach nicht zum Zug.
    “Winning is not a sometime thing, it is an all the time thing. You don’t do things right once in a while…you do them right all the time.” - Vince Lombardi

  5. #5
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    Die RNZ schreibt

    Fowler: Kein weiteres Personal

    Mannheims Teammanager Teal Fowler hat für neue Spieler wie Niko Dimitrakos stets gute Ratschläge und hilft in allen Lebenslagen. Foto: vaf
    Von Rainer Kundel
    Mannheim. Vor dem 203. Eishockeyspiel am Dienstag zwischen Köln und Mannheim seit Gründung des organisierten Spielbetriebs, das um 19.30 Uhr angepfiffen wird, haben die Adler einen neuen Tabellenplatz. Erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit - es war im September 2011 - sind sie nach den Ergebnissen des Sonntags aus den ersten beiden Plätzen gerutscht. War das Team von Trainer Harold Kreis oft Nutznießer des schiefen Tableaus, so muss es nun selbst nachziehen.
    Aber nicht nur für die Blau-weiß-roten erhöht sich vor dem letzten Vorrundenviertel der Druck. Den haben umso mehr die Haie. In den beiden Partien dieser Saison (0:3, 0:4) ohne Tor gegen Fred Brathwaite, droht der achtfache Meister aus den Rängen für die Playoff-Qualifikation gefallen. Die Haie haben ein Disziplin-Problem. Handschuhe fallen bei ihnen fast so regelmäßig wie Tore. Die Heißsporne Moritz Müller, Stephens, Weiß, Riefers oder Trainer-Sohn Björn Krupp - sie alle sind regelmäßig Kandidaten für große Strafen.
    Aus den Erkenntnissen des Saisonverlaufs musste Kölns Trainer und Sportdirektor Uwe Krupp nachjustieren. In der letzten Woche erhielt Verteidiger Andre Lakos den Laufpass. Der Österreicher wurde durch Rückkehrer und Überzahlspezialist Johan Akerman (39) aus Schweden ersetzt. Das steht im Gegensatz zu den Mannheimern, wie deren Manager Teal Fowler betonte.
    Herr Fowler, Ende Januar endet die Wechselfrist. Vergeben die Adler noch ihre zwölfte Importspieler-Lizenz?
    Wir haben zwar immer die Augen offen, aber nach heutigem Stand tut sich nichts mehr. Auf die MacDonald-Verletzung haben wir mit Dimitrakos reagiert. Alles weitere wäre Aktionismus. Die Spieler, die momentan angeboten werden, haben entweder bei den abgebenden Klubs sportlich nicht überzeugt oder entsprechen nicht unseren Anforderungen. Wir planen bald wieder mit Christoph Ullmann und hoffen auf Craig MacDonald. Dass in Ingolstadt auch Ken Magowan ausfiel, hat uns getroffen. Kenny hat den Riecher für Situationen, wenn es eng vor dem Tor zugeht. Er hat als Folge des Eisbärenspiels muskuläre Probleme. Wir rechnen aber spätestens am Freitag wieder mit ihm.
    Machten diese drei Angreifer bei der Niederlage in Ingolstadt den Unterschied aus?

    Ja. Es war das erste Spitzenspiel dieser Saison, bei dem wir keinen Punkt geholt haben. Ullmann, MacDonald und Magowan sind Spieler, die in jeder Situation auf dem Eis sind, stark bei Fünf gegen Fünf und in Unter- und Überzahl. Wir haben nur ein Ziel vor Augen, einen Platz unter den ersten Vier. Darum kämpfen wir, denn in einer Playoff-Serie kann der Heimbonus für gleich starke Mannschaften den Unterschied ausmachen.
    Wie müssen die Adler ihre Aufgabe in Köln angehen?
    Es gibt keine Geheimnisse voreinander. Die bisherigen Partien waren härter umkämpft, als es die Ergebnisse vermuten lassen. Köln gleicht einige spielerische Defizite durch Einsatz aus.
    Was Adam Mitchell schon in der ersten Minute zu spüren bekam. Zu den schweren Verletzungen: Die Anzahl der Kopfverletzungen nimmt zu, was vor allem bei Kreativspielern Spuren hinterlässt.
    Die Ursachen waren vielschichtig. Da sind die DEL und der Disziplinar-Ausschuss beim Strafmaß gefordert. Wenn es für jede Matchstrafe pauschal vier Spiele Sperre gibt, hat das keine abschreckende Wirkung. Wir bestrafen momentan einen unabsichtlichen hohen Stock genau so hart wie Szenen, bei denen mit den Ellbogen gegen den Kopf gegangen wird.
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

  6. #6
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    Adler Mannheim

    Craig MacDonald arbeitet hart an seinem Comeback

    24. Januar 2012

    Den 11. Dezember 2011 wird Craig MacDonald so schnell nicht vergessen. Der Adler-Stürmer gewann zwar mit seinem Team das Auswärtsspiel bei den Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:0, doch bezahlte er diesen Sieg sehr teuer. Bei einem Zweikampf riss dem 34-Jährigen das Kreuzband im rechten Knie. Seit nunmehr sechs Wochen fehlt MacDonald dem Team. Doch der sympathische Kanadier arbeitet sehr hart an seinem Comeback und macht seit letzter Woche schon wieder die ersten Skateübungen auf dem Eis. Wir haben den Mittelstürmer beim Reha-Training besucht und uns ein Bild von seinem Genesungsfortschritt gemacht.


    Bereits früh morgens ist Craig MacDonald mit seinen Trainern im Fitnessraum der Adlerkabine zu Gange. Trotz der frühen Uhrzeit arbeitet er bereits mit seinem Kraft- und Koordinationstrainer Daniel Müssig auf der Matte vor einem großen Spiegel. Auf einem Bein versucht er gerade die Balance zu halten, während er in seinen Händen zwei Hantelgewichte hält. Dabei gibt ihm sein Trainer wertvolle Tipps. „Craig macht riesige Fortschritte“, zeigt sich Daniel Müssig mit der bisherigen Entwicklung des Stürmers sehr zufrieden, „Er hat einen großen Willen und man merkt, dass er schnell zurückkommen will.“ Und auch Martin Müller, ebenfalls Fitnesscoach bei den Adlern, ist von Craigs Mitarbeit begeistert. Für ihn ist der verletzte Center ein absoluter Vollprofi: „Er ist unglaublich motiviert und professionell. Er setzt alles genau so um, wie wir es ihm vorgeben. Nur manchmal will er zu viel, dann muss ich ihn etwas bremsen“

    Für Craig selbst ist diese Einstellung ganz normal. Er war schon immer ein Arbeiter, egal ob auf oder neben dem Eis. Der Wille, in die Mannschaft zurückzukehren, stachelt ihn jeden Tag aufs Neue an: „Ich merke, dass es jeden Tag besser wird und das motiviert mich. Seit letzter Woche kann ich sogar mit einer Spezialschiene wieder Einzeltraining auf dem Eis absolvieren.“ Doch bis der 34-Jährige wieder ins reguläre Mannschaftstraining einsteigen kann, werden sicherlich noch einige Wochen vergehen. „Natürlich ist das sehr bitter, wenn ich von Außen zuschauen muss und den Jungs in den Spielen nicht helfen kann. Es ist eine heiße Phase in der Saison und da würde man am Liebsten aufs Eis springen und mitspielen. Aber ich muss geduldig bleiben.“

    Neben der körperlichen Beeinträchtigung hat die Verletzung auch mental Spuren hinterlassen. „Man hat gute und schlechte Tage. Ich war vor der Verletzung in einer guten Verfassung, deshalb hat die Verletzung doppelt weh getan. Aber ich glaube fest daran, bald wieder zurück zu sein und dafür kämpfe ich jeden Tag.“

    An den Moment, bei dem die Verletzung beim Spiel in Wolfsburg Mitte Dezember passierte, erinnert sich der Kanadier noch ganz genau. In einem Zweikampf war er mit dem Schlittschuh im Eis hängen geblieben, während sich der Rest des Körpers in eine andere Richtung bewegte. Er strauchelte und fiel mit dem gesamten Körpergewicht auf sein eingeknicktes Knie. „Ich merkte sofort, dass das eine schwere Verletzung ist“, erinnert er sich an den extrem schmerzhaften Moment, „der Gefühl im Knie war ganz komisch, so etwas hatte ich noch nie gespürt.“ Für MacDonald ist dieser Kreuzbandriss die bisher schwerste Verletzung in seiner Karriere. „Ich hatte zwar schon eine schwere Handverletzung und eine Blessur im anderen Knie, aber so etwas Langwieriges hatte ich noch nie.“

    Trotz der schweren Verletzung wurde auf eine Operation verzichtet. „Ich glaube, das war die richtige Entscheidung, denn der Heilungsprozess verläuft sehr gut. Wir sind zuversichtlich und hoffen, dass Craig bald wieder fit wird“, schaut Fitnesscoach Daniel Müssig positiv nach vorne.

    Wie umfangreich sein tägliches Reha-Programm ist, zeigt sich beim Blick auf den Trainingsplan. Von Kraft- und Balancetraining, über Eistraining bis hin zu Aquajogging ist alles dabei. Woche für Woche werden die Übungen intensiver. Dabei kann er bei den Adlern auf alle modernen Therapiegeräte zurückgreifen, wie Daniel Müssig erklärt: „Wir sind hier sehr gut ausgestattet. Am Anfang haben wir mit Craig am Physiomat, einer Art Balancegerät, ein spezielles ‚Kreuzbandprogramm’ durchgeführt, mit dem man die wichtigsten Muskelpartien im kaputten Knie trainieren kann.“

    Neben dem Training darf die medizinische Versorgung der Verletzung nicht fehlen. Physiotherapeut Markus Korinek und seine Kollegen kümmern sich zweimal täglich um den verletzten Kanadier. „Seine Fortschritte sind fast jeden Tag spürbar. Das sieht man schon daran, wie er inzwischen im Alltag läuft. Das sieht jeden Tag besser aus“, berichtet Korinek.

    Am Ende des heutigen Tages steht für MacDonald noch ein Eistraining an. Dafür hat ihm Konditionscoach Daniel Müssig auf dem Eis einen Slalomparcours aufgebaut. Erstaunlich sicher umkurvt Craig die bunten Hütchen und lacht zufrieden: „Das war relativ problemlos.“ Auch das Ausdauerprogramm, bei dem er in zwei Minuten mehrere Runden am Stück drehen muss, verläuft ohne Schwierigkeiten. Etwas ausgepumpt, aber sichtlich zufrieden verlässt er nach rund 30 Minuten das Eis. „Das lief doch gut“, klatscht er mit Daniel Müssig ab und geht Richtung Kabine. Jetzt heißt es umziehen und ab nach Hause, bevor der morgige Tag wieder früh in der Adlerkabine beginnt.
    http://img102.imageshack.us/img102/511/methotus9.jpg

    "Schieße einfach in die Ecke, wo der Goalie nicht steht. Dann hast du gute Chancen auf ein Tor." (Yanick Lehoux)

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