Mannheimer Morgen
Anhänger bringen Geldstrafe bei der DEL vorbei
Adler-Fans setzen Zeichen
Köln. Auf diesen Besuch war Gernot Tripcke nicht vorbereitet. In legerer Kleidung mit Pulli und Jeans sah sich der 43-jährige Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestern Nachmittag in seinem Büro an der Kölnarena plötzlich einer Abordnung der Adler-Fanklubs gegenüber. An deren Spitze übergab Thomas Steinert einen symbolischen Scheck über 1500 Euro an Tripcke.
Das ist die Höhe der Geldstrafe, mit der die Adler nach Würfen von Gegenständen auf das Eis während des Spiels gegen den ERC Ingolstadt am 30. Dezember 2011 von der DEL belegt wurden. Für 1000 Euro musste der Klub aufkommen, für 500 Euro Co-Trainer Mike Schmidt (Schiedsrichterbeleidigung). "Wir sind für die Vorkommnisse verantwortlich und wollen die Sache daher nun auch geradebiegen", sagte Steinert. Der Klub wird die gleiche Summe dem gemeinnützigen Verein "Adler helfen Menschen" zukommen lassen.
Insgesamt sammelten die Fans sogar rund 3000 Euro. "Das überschüssige Geld wird von uns treuhänderisch verwaltet und für den Fall, dass es die DEL bei der Bewährung belässt, der Jugend oder einem guten Zweck zugeführt", sagte Steinert. Tripcke war über die Aktion der Anhänger erfreut, er sagte aber auch: "Das Sammeln von Geld darf in Zukunft kein Freibrief zum Werfen von Gegenständen sein."



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Ich Wette auf Berlin!!!! Wer hält dagegen!?!
Lächle denn es könnte schlimmer kommen!! Ich lächelte und es kam schlimmer

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